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Frage: Wie ist die Anordnung der Kupferbänder für die Stromversorgung der Chlor-Alkalie-Elektrolysezellen? Ist es nackt? Wenn dem so ist, wie lässt sich das Problem der Explosionssicherheit lösen?
Bei unserer Situation ist die Elektrik ungeschützt – außerdem: Bei einer solch hohen Spannung – womit soll man dann eine Explosion verhindern?
Danke für die Hilfe! Ich frage noch einmal nach der Anordnung der Kupferleitungen im Chlor-Alkalie-Elektrolysebottich – befinden sie sich auf der Oberseite des Bottichs? Oder an der Seite oder unten des Faches?
Schauen Sie sich erst die Pläne an und dann vor Ort nach.
Entschuldigung, eigentlich arbeite ich nicht in der Chlor-Alkali-Industrie. Ich sah lediglich, dass die Kupferleitungen für die Elektrolyse von Persulfat aus an der Oberseite des Behälters angebracht waren. Die Feuerwehr sagte, dass diese freiliegenden Kupferleitungen nicht explosionssicher seien und forderte eine Korrektur. Daher würde ich gerne mehr über die Situation in der Chlor-Alkali-Industrie erfahren. Bitte teilen Sie mir Ihre Kenntnisse mit – vielen Dank!
Unter normalen Betriebsbedingungen entstehen an den Kupferleitungen keine Funken. In besonderen Fällen – beispielsweise wenn ein Leiterkörper mit ihnen in Berührung kommt – können jedoch Funken entstehen. Wenn es zu diesem Zeitpunkt eine brennbare Mischung gibt, kann es zu einer Explosion kommen. Deshalb sollten in Bereichen, die als gefährlich eingestuft werden, explosionsgeschützte Verbindungsboxen installiert werden. Auch für hohe Spannungen gibt es entsprechende explosionsgeschützte Verbindungsboxen. Natürlich, wenn man nur aus Sicherheitsgründen betrachtet, reicht es aus, die Kupferleitungen gut zu schützen – beispielsweise indem man sie in einen Gehäuse mit einem Schutzgrad von mindestens IP54 unterbringt. Dann gibt es im Grunde kein Problem.