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Heutzutage wird bei der Behandlung von Schwefelentfernungsabwässern aus Kraftwerken in der Regel das traditionelle Dreikammerverfahren verwendet: Neutralisierung, Fällung und Sedimentation. In dem Schwefelentfernungsabwasser sind hauptsächlich Ca2+, Mg2+ sowie andere Schwermetallionen enthalten. Zu den Anionen gehören vor allem SO42-, Cl-, NO3-, HSO32- usw. Durch Neutralisierung wird der pH-Wert auf etwa 11 eingestellt. Anschließend können mit Na2CO3, organischem Schwefel, Fällungsmitteln usw. die Kalzium- und Magnesiumionen ausgefällt werden. Das Problem ist folgendes: Mg(OH)2 kann zwar geflochten werden, lässt sich aber nur schwer absetzen. Am Ende entsteht eine Art Paste, die nicht wie CaCO3 zu einem festen Stoff werden kann. Zudem betragen die Kosten für das Hinzufügen dieses Stoffes etwa 50–60 Yuan pro Tonne Abwasser. Wenn im Abwasser eine hohe Konzentration an Magnesiumionen vorliegt (6000–10000 mg/L), während die Konzentration an Kalziumionen gering ist (zum Beispiel 200 mg/L), dann wird das Problem besonders ernst. Gibt es irgendwelche Lösungen, um das Mg2+ vollständig wiederverwertet zu können oder um die Kosten für das Hinzufügen dieses Stoffes zu senken und gleichzeitig das Mg2+ effektiv absetzen zu können? Danke!
Dagegen gibt es im Grunde keine Lösung. Der Niederschlag aus Magnesiumhydroxid besteht aus sehr feinen Partikeln, und aufgrund seiner hervorragenden Wasserlöslichkeit hat er eine pastöse Konsistenz. Das ist seine physikalische Natur.
Hohe Konzentrationen an Magnesiumionen können versuchsweise mithilfe der MAP-Methode zur Herstellung von Struvit zur Wiederverwendung genutzt werden.
Dann müssten Phosphat-Ionen und Ammonium-Ionen zugeführt werden – was weggeht, kommt wieder zurück; das ist nicht sehr praktikabel. Was die Entschwefelungswässer aus Kraftwerken angeht, so ist es mit den herkömmlichen Vorbehandlungsmethoden nicht möglich, die Kosten zu senken. Es wäre interessant zu wissen, ob es neue Technologien gibt, die dazu beitragen könnten, die Kosten zu reduzieren. Ich habe von der elektrochemischen Fällung gehört – ich frage mich, wie effektiv diese Methode ist. Gibt es noch weitere Lösungen? Ich hoffe, dass mir alle weitere Ideen mitteilen können
Die Magnesiumammoniumphosphat-Methode kann zur Phosphatentfernung verwendet werden, ist jedoch nicht geeignet zur Magnesiumentfernung. Die Anforderungen an den Gesamtphosphorgehalt im Wasser sind strenger.
Verwenden Sie die MVR-Verdampfungs-Kristallisierungstechnologie – in Europa und Amerika werden für neue Kraftwerke diese Technologie vorgeschrieben. Aufgrund der niedrigen Konzentrationen sind die Betriebskosten nicht hoch, zudem handelt es sich um eine Technologie mit null Emissionen. Die Verdampfung des Spülwassers bei der FGD macht die Entschwefelung von Abwässern einfacher http://bbs.hcbbs.com/thread-1221791-1-1.html (Quelle: HaiChuan Chemie-Forum)
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