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“In den Büchern stehen unterschiedliche Angaben zu den Folgen von „Überfeuchtung“ und „Chlormangel“. Warum? reward_7ree
Während des Umwandlungsprozesses ist das Gleichgewicht zwischen Wasser und Chlor ein wichtiger Indikator zur Aufrechterhaltung der Aktivität des Umwandlungskatalysators. In der Praxis kann jedoch aufgrund von Veränderungen in den Rohstoffen sowie Schwankungen bei der Verarbeitung dieser Rohstoffe ein Ungleichgewicht im Wasser-Chlor-Gleichgewicht entstehen. Übermäßige Feuchtigkeit bedeutet, dass der Wassergehalt in den Rohstoffen sowie im zirkulierenden Wasser über den zulässigen Wert hinausgeht. Allerdings führt eine übermäßige Feuchtigkeit nicht unbedingt dazu, dass Chlor mit abtransportiert wird. Sicher ist jedoch, dass sie die Geschwindigkeit des Chlorverlusts erhöht. Erst bei Fehlen einer Chlorergänzung entsteht ein Chlormangel. Bei zu viel Feuchtigkeit muss die Ursache ermittelt werden, anschließend muss Chlor nachgefüllt werden, je nach dem Ausmaß des Chlorverlusts. Außerdem ist ein zu niedriger Wassergehalt ebenfalls nicht geeignet.
Übermäßige Feuchtigkeit und Chlormangel führen beide zu einer Verringerung des Chlorgehalts auf dem Katalysator sowie zu einem Rückgang der säuerlichen Eigenschaften. In einer übermäßig feuchten Umgebung kann das Wasser jedoch ebenfalls säurebildende Eigenschaften aufweisen – das ist der Unterschied
Übermäßige Feuchtigkeit bedeutet einen hohen Wassergehalt. Aufgrund des Wassers entsteht eine Art „Verdünnung“ mit Chlor – dadurch nimmt die säureartige Wirkung ab. Zudem hat der hohe Wassergehalt Auswirkungen auf die Struktur des Katalysators sowie auf den Desorptionsprozess. Dadurch nimmt auch die Funktionalität des Metalls etwas ab. . . Chlormangel bedeutet, dass der Chlorgehalt gering ist. Dadurch wird die Menge an sauren Funktionsgruppen verringert, wodurch auch die säurebedingten Funktionen abnehmen. Ein Chlormangel hat somit nur Auswirkungen auf die säurebedingten Funktionen