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In den ersten 120 Stunden nach dem Einbringen des Materials in den GE-Gasifizierer ist die Temperatur an der Decke sowie die Temperaturdifferenz zwischen dem Eingang und dem Ausgang des Kühlmittels für die Brenner erhöht

2015-12-24View Original

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Zu Beginn des Betriebs des Vergasungsofens liegt die Temperatur an der Decke 20–30 Grad höher als normal. Zudem ist die Temperatur des Kühlmittels in den Brennerrohren etwa 2 Grad höher als üblich. Nach etwa 5 Tagen, also nach 120 Stunden, kehrt alles wieder zum Normalzustand zurück. Welche Ursachen liegen hinter diesem Phänomen? Zunächst stimme ich Erklärungen wie Staubansammlung unter der Kuppel nicht zu.
Reply #22015-12-24
Verstehe nicht, markieren und auf eine Antwort von jemandem mit mehr Wissen warten
Reply #32015-12-24
Auch bei wiederholten Einsätzen kann es zu solchen Situationen kommen. Zudem haben viele Unternehmen mit GE-Gasifizierungsanlagen dieses Problem. Die Schutzmaßnahmen gegen Schlacke gelten derzeit als eine gängige Erklärung – ich stimme damit nicht überein. Das ist nicht nachvollziehbar.
Reply #42016-01-26
Dass du nicht zustimmst, zeigt, dass du gründlich nachgedacht hast, aber noch nicht gründlich genug. Wenn es sich um den ersten Betrieb eines neuen Brenners handelt und der Brenner sauber ist, dann kann man die Erklärung bezüglich des Schutzs durch Schlacke vielleicht akzeptieren. Aber wie Sie bereits sagten, tritt dieses Phänomen auch bei kontinuierlichem Betrieb auf – daher stimmen Sie der Erklärung bezüglich des Schutzs durch Schlacke nicht zu. Im Allgemeinen ist die Betriebsstabilität eines Vergasers eine Stunde nach dem Einbringen des Materials wieder wie gewohnt. Ich empfehle Ihnen, den Betrieb des Kühlsystems der Brenner genauer zu analysieren, um herauszufinden, ob es dafür eine logische Erklärung gibt. Mehr dazu braucht man nicht zu sagen.
Reply #52016-01-26
Was die Temperatur der Gewölbe angeht, so gibt es auch einige weitere Faktoren, die eine Rolle spielen und über die wir sorgfältig nachdenken müssen. Da der Vergasungsofen gerade erst in den stabilen Betrieb eingeführt wurde, kann die Theorie des Schlackenschutzes dieses Phänomen bei normaler Bedienung tatsächlich nicht erklären. Denn sobald der Vergasungsofen stabil arbeitet, ist auch die Rückflusszone an der Decke stabil. Dadurch bleibt auch die Menge des abzutragenden Schlamms konstant – sie wird nicht immer dicker. Die Temperatur der Wände des Ofens hängt letztendlich von der Wärmeübertragung von innen nach außen, von hoch zu niedrig, ab. Also liegt der Gedanke woanders.
Reply #62016-02-06
In der Anfangsphase der Materialzufuhr kommt es zu einer erhöhten Temperatur an diesen Bögen – dies ist eigentlich auf eine zu geringe Last der Brenner zurückzuführen, wodurch die Flammen der Brenner zu kurz werden und dadurch die Hochtemperaturzonen nach oben rücken. In der Regel kann dieses Problem schnell gelöst werden, indem die Last auf den normalen Wert erhöht wird oder indem das Sauerstoffverhältnis im System angepasst wird. Änderungen der Temperatur des Kühlmittels für die Brenner sind ebenfalls eine Folge dieses Phänomens – vorausgesetzt, andere Faktoren bezüglich des Kühlmittels für die Brenner, wie z. B. der Durchfluss oder die Temperatur während des Kühlvorgangs, bleiben unverändert :)
Reply #72016-02-25
Das ist normal – 50 °C höher als üblich ist in Ordnung. Zunächst liegt die Belastung niedrig, außerdem ist der Ofen instabil. Es wurde keine geeignete Mischung aus Sauerstoff und Kohle gefunden, und auch der Flüssigkeitsstand im Vergasungsprozess ist instabil. Sobald sich alles stabilisiert hat, kann man den Sauerstoffgehalt regulieren!
Reply #82016-03-02
Was im 7. Stock gesagt wurde, hat durchaus Sinn. . . . . . . . . . .

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