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Wie viel saures Wasser muss die Schwefelrückgewinnungseinheit in die saure-Wasser-Strippierungsanlage leiten?

2015-12-24View Original

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Ich habe bisher gar nicht darauf geachtet. Könnte mir bitte jemand mit Erfahrung sagen, wie groß eine Schwefelanlage sein muss, damit eine bestimmte Menge an saurem Wasser entsteht? Wie hoch sind in diesem Fall die Gehalte an H2S und NH3? O(∩_∩)O Danke!
Reply #22015-12-24
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ylb913 am 24.12.2015 um 16:42 bearbeitet. Das kann anhand der Zusammensetzung der sauren Gase berechnet werden: 1. Die Hauptquelle für Wasser ist das Wasser, das bei der Verbrennung von Schwefelwasserstoff entsteht. Das Verhältnis der Molekulargewichte beträgt Schwefelgehalt/Wasser = 32/18; 2. Die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen führt zur Entstehung von Wasser. 3. Das Ammoniak in den sauren Gasen verbrennt und wird zu Wasser. Doch ein Teil des Ammoniaks im Kühlmittel wird künstlich zugeführt; normalerweise liegt dieser Wert nicht über 1000 mg/l. 4. Der Wassergehalt in sauren Gasen sowie in den Gasen, die aus dem Kühlerturm austreten, hängt von der gesättigten Wassermenge des Gases bei verschiedenen Temperaturen sowie vom Anteil an Feuchtigkeit ab, der mit dem Gas transportiert wird. Der Wassergehalt in der Luft hängt wiederum von der Temperatur und Feuchtigkeit der lokalen Atmosphäre ab. Das Wasser in den sauren Gasen, die bei der Destillation von Abwasser ohne Seitengänge entstehen, wird im Wesentlichen zu Kühlmittelwasser.
Reply #32015-12-24
Kannst du mir bitte einfach eine ungefähre Menge nennen?
Reply #42015-12-24
Unsere Anlage für 20.000 Tonnen Schwefel ist auf etwa 1,5 t/h Kühlmittel bei keinem Ammoniakbrennen ausgelegt (Planungsdaten). 20.000 Tonnen Schwefel, die Produktionsrate beträgt 2,5 Tonnen pro Stunde. 2,5/32 * 18 = 1,4 kg/Wasserstunde. Bei 1000 Kubikmetern einer aminhaltigen Gasflüssigkeit mit 40 % Wassergehalt ergibt sich 400/22,4*18 = 0,3 kg/h.
Reply #52015-12-24
Verstanden, das sind also ungefähr 1,5 + 1,4 + 0,3 = 3,2 t/Stunde, richtig? Gibt es außerdem Daten für den Fall des Ammoniakverbrennens?
Reply #62015-12-24
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ylb913 am 24.12.2015 um 19:18 bearbeitet. 1. Es ist falsch – es handelt sich dabei um 1,5 plus 0,3, was etwa 1,8 ergibt. 2. Unter den Betriebstemperaturen des Schwefelherdstoffs in der Schwefelherstellungsanlage findet eine Verbrennung von Ammoniak statt, wodurch Stickstoff entsteht. Die Umsetzungsrate muss dabei wirklich sehr hoch sein. NH3 + 0,75 O2 = 0,5 N2 + 1,5 H2O2. 3. Die Temperatur im vorderen Bereich des Ofens muss jedoch über 1250 Grad liegen (traditionell werden 1300 Grad oder sogar 1380 Grad gefordert) ; Es geht dabei um die Anpassung an die Anforderungen eines Betriebszyklus – derzeit beträgt dieser 3 bis 4 Jahre. Theoretisch sollte die Temperatur im Verbrennungsofen für Schwefel in der Regel nicht über 1400 Grad liegen. Das ist eine Anforderung an das Auskleidungsmaterial. Die Umwandlungsrate ist dabei sehr hoch.
Reply #72015-12-24
Warum wird die 1,4t nicht mehr genutzt?
Reply #82015-12-24
Schau dir genau an, was er sagt: 1,5 ist für Schwefelwasserstoff, 0,3 für Ammoniak. Die Zahl 1,4 dient dazu, zu zeigen, wie 1,5 berechnet wird – 1,4 ist einfach eine Pufferzahl, aus der 1,5 entsteht.
Reply #92015-12-25
Ich kenne mich noch nicht gut mit der Schwefelrückgewinnung aus. Ich schaue mir das später an und frage dann meinen Kollegen
Reply #102015-12-29
Das hängt hauptsächlich mit der Eigenschaft der Rohstoffe zusammen, die das Unternehmen verarbeitet

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