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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Aarontong am 25.12.2015 um 13:34 bearbeitet. Die Angaben zur Wandstärke der Rohstoffe in der Tabelle verwirren mich total. Als Beispiele dienen B36.10 und B36.19 – es handelt sich dabei um rostfreie Rohre ohne Nahtstellen. Die zulässige Spannung beträgt 110 MPa, der Entwurfsdruck 5 MPa. Algorithmus 1): Nach der Formel aus der Tabelle: Sch. = P/t × 1000. Das Ergebnis ist 45. In der Tabelle für die Materialklassen entspricht das Sch60S. Doch im vorgegebenen Durchmesserbereich haben weder B36.10 noch B36.19 diese Wertung. Algorithmus 2): Nach der Formel zur Berechnung der Wandstärke bei Druck auf geradlinige Rohre. Im Forum gibt es auch eine Excel-Version dazu: http://bbs.hcbbs.com/thread-1370178-1-1.html. Wenn man eine bestimmte negative Abweichung sowie einen Puffer berücksichtigt, ergibt sich nach Überprüfung der Tabelle ein Wert, der nicht einmal Sch40S entspricht. Offensichtlich beinhaltet diese Wandstärke nicht den Druck, der bei einem Hydrauliktest entsteht. Ich bitte daher um Rat: Wie soll man eigentlich die tatsächliche Wandstärke des Rohres bestimmen?
:Lol, die bessere Methode ist es, die zweite Variante zu wählen. . Nach der Berechnung wird auf das nächste höhere Ganzzahl aufgerundet. . .
Wie geht man bei der Überprüfung durch Drucktests vor? Rechnet man die Wandstärke mit 1,5-fachem Druck aus, addiert dazu die negative Abweichung und wählt anschließend den größeren Wert?
Der Drucktest ist eine Sache des Drucktests. . Hat wohl nichts mit der Stärkeberechnung zu tun,
Beim Drucktest muss ein Druck von 1,5 Mal höher angewendet werden – sonst könnte das Material nicht standhalten, oder?
Bei der Berechnung der Stärke muss überprüft werden, ob der Versuchsdruck ausgehalten werden kann. Der zulässige Spannungsdruck des Materials darf 90 Prozent nicht überschreiten. Andernfalls muss die Berechnung erneut durchgeführt werden
Danke, werden hier konkrete Vorschriften erwähnt?
Denn ein Teil der Wandstärke besteht eigentlich aus Pufferbereichen – wie zum Beispiel Puffer für Korrosion oder Abtragung. Zudem gibt es noch negative Abweichungen durch die Fertigung. Da der Prüfdruck 1,5-mal so hoch ist wie der konstruierte Druck, reicht es auf keinen Fall aus, wenn man diese Pufferbereiche nicht berücksichtigt. . . Aber da bei der Verarbeitung der Rohre sicherlich Abweichungen auftreten, sind die neuen Rohre nicht korrodiert. Muss man bei der Überprüfung der Wandstärke auch eine negative Abweichung berücksichtigen?
Großer Meister, welche Überprüfungsrichtlinie gilt?