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Diskussion über VCM-Initiationshemmer-Typen

2015-12-25View Original

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Was die VCM-Initiationshemmer betrifft, so werden sie in der Herstellungsprozesstechnik eingesetzt, um eine Selbstpolymerisierung und damit ein Verstopfen von Rohrleitungen oder Geräten zu verhindern. Es gibt auch Fälle, wie zum Beispiel bei der Vermarktung auf Schiffen, in denen zur Verhinderung der Selbstpolymerisation von VCM eine bestimmte Menge an Polymerisationshemmern zugesetzt werden muss. Frage: 1, Ist die Art des Additivs zur Hemmung der Polymerisation beim Letzteren dieselbe wie bei dem Ersteren? 2. Welcher Typ von Inhibitor wird im Allgemeinen verwendet, und in wie vielen ppm wird er hinzugefügt? Gibt es Branchenstandards in diesem Bereich? 3. Genauer gesagt: Welche sind die wichtigsten Polymerisationshemmer, die bei der PVC-Herstellung verwendet werden? Welche Besonderheiten gibt es bei seinem Hinzufügen?
Reply #22021-02-07
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wang*neng am 7.2.2021 um 10:16 bearbeitet. Es gibt viele Berichte über die Verwendung von Hemmstoffen zur Verhinderung der Selbstpolymerisation von Rohrleitungsausrüstung. In letzter Zeit beschäftige ich mich auch mit diesem Thema und habe diesen Beitrag gefunden – daher antworte ich hier, um dazu zu diskutieren. Vor der Destillation wird Vinylchlorid mit einem Polymerisationshemmer versetzt, um zu verhindern, dass die Destillationskolonnenplatten durch Selbstpolymerisation verstopfen. Üblicherweise wird dazu Nonylphenol verwendet. Wenn das zugeführte Nonylphenol mit den aktiven Freien Radikalen in Berührung kommt, findet ein Transfer der Aktivität statt: Die ursprünglichen aktiven Freien Radikale erhalten Wasserstoffatome und verlieren dadurch ihre Aktivität – es entstehen neue Freie Radikale (Nonylphenol-Freie Radikale). Nonylphenol-Radikale sind inaktiv und können die Polymerisation von Vinylchlorid nicht auslösen. Sie können lediglich mit anderen aktiven Radikalen koppeln und so eine Hemmwirkung auf die Polymerisation erzielen. Die übliche Zufuhrmenge liegt bei einer Konzentration im Vinylchlorid von 10×10-6 bis 50×10-6. Diese Zugabemenge ist schwer zu kontrollieren; in der Regel wird sie durch Tropfenfüllung vorgenommen. Einige Hersteller erreichen bessere Ergebnisse, indem sie das VCM-Monomer in einem Polymerisationshemmer-Turm waschen. Da Nonylphenol ziemlich zähflüssig ist und daher schwer zu dosieren ist, kann es durch Reaktion mit Natronlauge in Nonylphenolsodium umgewandelt werden (das ebenfalls polymerisationshemmend wirkt), welches anschließend dosiert zugegeben werden kann. Was die Behandlung der zurückgewonnenen Monomere angeht, so ist die Vorgehensweise im Grunde genommen dieselbe. Vor einigen Jahren wurde mit einigen Herstellern darüber gesprochen; es wurde auch versucht, Hydroxylphenol in die Wasserringkompressoren einzufügen, um eine Polymerisation zu verhindern – mit guten Ergebnissen. Die Selbstpolymerisation des VCM-Monomers hängt von Sauerstoffgehalt, Wassergehalt, verbleibenden Initiatorradikalen (wiederverwendete Monomere) sowie der Lagerungstemperatur ab. Durch die Minimierung des Sauerstoff- und Wassergehalts sowie durch die Entfernung der verbleibenden Initiatorradikale mittels Alkalibehandlung und die Einhaltung einer Lagerungstemperatur unter 15 °C kann die Selbstpolymerisation des Monomers effektiv verhindert werden.

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