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Das Neutralisierungsfluid kann im Labor mit einem Filter mit 325 Maschengröße still gefiltert werden, wodurch Metallspäne entfernt werden können. Auf der Produktionslinie hingegen kann ein Filter mit 500 Maschengröße die Späne nicht vollständig entfernen. Der einzige Unterschied zwischen der Produktionslinie und dem Labor besteht darin, dass der Behälter, aus dem das Fluid in den Filter fließt, eine Höhe von 4 Metern hat. Liegt der Grund dafür etwa in diesem Druckunterschied? Es liegt wohl wieder ein Problem mit dem Filter vor – bitte kann mir jemand helfen?
Es hängt mit dem Druck zusammen, aber es kommt auch darauf an, wie gut die Verbindungen der Filter am Ort der Installation abgedichtet sind. In der Regel sind die Geräte in Laboren sehr präzise hergestellt
Ich verstehe das wirklich nicht – gibt es Hersteller, die fertige Filter empfehlen?
Wenn das Filtermaterial aus gewebten Netzen besteht, vergrößert sich die Öffnungsgröße, wodurch die Filtergenauigkeit abnimmt
Keine Filter können zu 100 % blockieren – es wird immer etwas durchsickern. Das hängt auch vom Druck ab; es gibt nur einen Unterschied darin, wie viel durchsickert
Gibt es gute Filter? Meiner Schätzung nach sind Filter mit einer Größe von unter 5 Mikrometern erforderlich
Präzisionsfilter sollten im Mikrometerbereich sein. 500 Maschen sind zu grob.
Wie lang ist noch das Rohr nach der Position des Filters? Wurde alles vollständig entlüftet? Die Schweißspäne an den Rohrverbindungen müssen berücksichtigt werden (im Vergleich zur Behandlung von Verbindungen in Pharmamaschinen ist das bei der Chemieindustrie anders; man hat ja schon Rohre in Petrochemieanlagen gesehen – die sind wirklich rau). Die durch das Filtern gewonnenen Metallstücke können unter dem Mikroskop betrachtet werden, wodurch man ungefähr deren Herkunft bestimmen kann. Vor vielen Jahren arbeitete ich in einer Pharmafabrik. Ein japanischer Kunde verlangte die Installation von Metalldetektoren. Der Leiter der Fabrik betrachtete dies als völlig unnötig und war der Ansicht, dass es überhaupt keine Metallstücke geben könne. Schließlich wurde eine Lösung gefunden: An der Auslassöffnung wurden starke Magnete installiert – solche, die auch Edelstahl anziehen können. Nachdem jede Charge ausgeliefert worden war, konnten mit diesen Magneten tatsächlich Metallstücke gefunden werden. Daher ist die letzte Möglichkeit, an dem Auslass einen oder mehrere Hochenergie-Magnete anzubringen.
Unsere Qualität lässt sich nicht mit bloßem Auge erkennen, sondern muss durch Filtration überprüft werden. Dazu wird hochpräzises Filterpapier verwendet. Die Metallspäne entstehen durch Schleifen und sind mit dem bloßen Auge nicht sichtbar
Es hängt mit dem Druck zusammen – auch die Dichtung der Anschlüsse für die Filter vor Ort ist sehr wichtig. Das muss alles überprüft werden
Diesen Beitrag hat zuletzt „Topf mit Suppe“ am 04.02.2016 um 10:48 bearbeitet. Bei Fragen kann man sich gerne melden – ich stelle Filter her. Es könnte an einem Leck im Filter liegen, oder es hat mit der Qualität der Herstellung des Filters zu tun.
Aufgrund der oben vom Beitragstäter genannten Umstände sollten die Eisenspäne in euren Materialien mehr als 500 Mesh haben. Unter Laborbedingungen lässt sich eine Filterung bei 325 Mesh erreichen, weil die größeren Eisenspäne bereits in einem frühen Stadium absetzen und so eine Filterwirkung erzielen. Unter industriellen Bedingungen ändert sich jedoch der Fließzustand – es setzen sich keine Eisenspäne mehr vor dem Filter ab, sondern sie bleiben in Suspension. Dadurch können Eisenspäne mit einer Körnung unter 500 Mesh durch den Filter dringen. Das hat vermutlich wenig mit dem Druck zu tun. Außerdem muss man berücksichtigen, ob die Qualität eurer Filter in Ordnung ist, ob die Installation ordnungsgemäß erfolgt ist und ob es Stellen geben könnte, an denen es zu Leckagen kommen kann.
Die Genauigkeit der Präzisionsfilter ist immer noch zu gering. Wir verwenden Membranfiltration zur Rückgewinnung von metallischen Katalysatoren in nanoskopischem Maßstab – das funktioniert hervorragend, es entweicht überhaupt nichts
Eine Höhe von 4 Metern hat keinen großen Einfluss auf die Filterfunktion. Der Hauptgrund für mögliche Leckagen liegt vielmehr in der Struktur des gewählten Filters sowie in der geringen Herstellungspräzision. Rohrfilter dienen in der Regel dazu, größere Partikel zu filtern – daher können kleine Partikel durch die Filter hindurchdringen. Wir sind auf die Herstellung von Filtern spezialisiert und können gerne darüber sprechen
Woher kommen Sie? Wir sind auf Filter spezialisiert, ich kann mich gerne bei Ihnen vor Ort umsehen.
Zyklisches Filtern: Zunächst wird durch den Filterkuchen eine Brücke gebildet, um sicherzustellen, dass die Filtratqualität ausreichend ist, bevor der Vorgang fortgesetzt wird. Schauen wir, ob es funktioniert.
Es ist besser, Filter mit gesinterten Metallpulvern zu verwenden – dabei kann eine Genauigkeit von 0,5 Mikrometern erreicht werden. Zudem weisen diese Filter eine hohe Festigkeit auf, wodurch Verformungen oder das Vergrößern der Poren vermieden werden
Von einem Sieb? Auf keinen Fall – der Druck ist zu hoch, die großen Partikel dringen hindurch. Es sollten gesinterte oder beschichtete verwendet werden.