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Die Luft durchläuft den Filter, den Druckreduzierer, den Ventilpositionierer sowie die Elektromagnetventile, bevor sie in die Ausführungsstruktur gelangt. Warum werden sowohl Schaltventile als auch Regulierventile so konstruiert, dass die Elektromagnetventile direkt neben der Ausführungsstruktur angeordnet sind? Aus welchem Grund? Um ein schnelles Schalten des Ventils zu ermöglichen?
Der Elektromagnetventil befindet sich zwischen dem Positionierer und dem Zylinder (Membrankopf). Seine Funktion besteht darin, die Luftzufuhr zum Zylinder zu ermöglichen oder abzuschalten – dabei wird auch die Luft aus dem Zylinder entlassen. Der Elektromagnetische Ventil reagiert schneller, wenn er hinter dem Positionierer platziert wird, anstatt vor ihm.
Das hängt davon ab, welche Funktion die installierte Elektromagnetventil hat. Die Installation der meisten Elektromagneten dient dazu, eine Kettenabschaltung zu gewährleisten. Zum Beispiel gibt es Regelventile mit Positionierer; der Zweck der Installation eines Elektromagneten besteht darin, dem Regelventil die Möglichkeit zu geben, schnell zu schließen und zu öffnen. Der Zweck dabei ist es, eine schnelle Reaktion der Ventile bei Störungen im Prozess zu ermöglichen, sodass die Regulierventile zu Schaltventilen werden. Der Positionierer ist ein pneumatisch gesteuertes Gerät, das im Inneren Komponenten zur Speicherung des Steuerluftvolumens enthält. Wenn die Elektromagnetventile vor dem Positionierer angebracht sind, können diese zwar den Luftfluss zum Positionierer rechtzeitig unterbrechen, sodass die nachfolgenden Regelventile sowie der Positionierer keine Steuerluft mehr erhalten. Doch der Speicher für Steuerluft im Positionierer sowie die kleinen Entlüftungsöffnungen sowie die elektrischen Steuerkreise weisen eine lange Reaktionszeit auf. Deshalb wird das Ziel einer schnellen Unterbrechung des Luftflusses nicht erreicht.