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Dieser Beitrag wurde zuletzt von kww8411 am 29.02.2016 um 10:49 bearbeitet. Ende
Ich persönlich denke, dass alle Entwurfsbüros einfach Vorlagen verwenden. Bei unseren Unternehmen ist der Druck im Kreislaufwasser für die Versorgungstechnik derselbe, auch der Rohrdurchmesser ist gleich. Allerdings unterscheiden sich die Flanschklassen. In einigen Fällen sind die Ventile der Klasse 1,6, während die Flansche bereits der Klasse 1,0 angehören. Am Ende muss auch alles angepasst werden, damit es einheitlich ist. Ach, manchmal wird bei der Gestaltung auch nicht sorgfältig vorgegangen.
1,0 und 1,6 unterscheiden sich kaum; einheitliche Spezifikationen erleichtern die Verwaltung.
Auch bei einigen Materialleitungen in unserem Unternehmen ist das so: Offensichtlich liegt der zulässige Druck bei 0,7 MPa – dennoch werden dort Flanschventile der Klasse PN16 verwendet. Ich vermute, dass der Grund dafür nicht darin liegt, dass bei den Druckprüfungen ein Druck von 1,5 Mal dem Nenndruck angewendet wird, wodurch der Druck an den Flanschen erhöht werden muss
Die Abmessungen für Flansche der Klassen PN10 und PN16 bei Durchmessern unter DN150 sind alle gleich. Deshalb geben die Planungsbüros oder Planer manchmal PN16 an – so erscheint der Nenndruck höher. Warum ist der Nenndruck dann viel höher als der tatsächlich angelegte Druck? Bei einigen Anlagen beträgt der Druck des Mediums in den Rohrleitungen nur 0,5 MPa. Dennoch wird eine Flanschklasse von PN16 gewählt. Der Grund dafür ist, dass der Nenndruck zur Gewährleistung der Sicherheit um einen Faktor von 1,5 erhöht werden muss. Somit ergibt sich bei einem Einsatzdruck von 0,5 MPa ein Wert von 0,75 MPa nach Anwendung des Sicherheitsfaktors. Da es jedoch keine Druckklasse von 0,75 MPa gibt, wird stattdessen eine Druckklasse verwendet, die etwas höher ist – nämlich 1,0 MPa. Bei Durchmessern unter DN150 geben die Entwerfer in der Regel einen Wert von 1,6 MPa an. Man weiß, dass bei Durchmessern unter DN150 PN10 und PN16 gleichwertig sind. Doch durch die Angabe von PN16 entsteht der Eindruck, dass es sich um eine höhere Druckklasse handelt – und somit um eine sicherere Lösung im Vergleich zu PN10. . . .
Kleine Ventile haben in der Regel mindestens die Klasse PN16 oder PN25
Solange es mindestens dem Nenndruck entspricht, ist alles in Ordnung
Es hängt mit der Betriebstemperatur zusammen. Standardmäßig ist die Druckklasse der Flansche bei Raumtemperatur.