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Strukturprobleme der Stahlwalzmühle

2015-12-29View Original

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Kann mir bitte jemand die Struktur einer Stahlwalzmühle sowie die häufig auftretenden Probleme im Betrieb erklären? Vielen Dank! Ich bin Anfänger und brauche wirklich Hilfe!
Reply #22015-12-29
Die Stahlwalze wird entweder durch einen Motor, der über ein Getriebe sowie große Antriebszähne die Drehbewegung überträgt, oder direkt durch einen langsameren Synchrongenerator, der ebenfalls über große Antriebszähne die Drehbewegung überträgt, in Bewegung gesetzt. Im Zylinder befinden sich geeignete Mahlmedien – Stahlstäbe. Unter dem Einfluss von Zentrifugalkraft und Reibung wird das Mahlmedium in eine bestimmte Höhe gehoben und fällt anschließend in Form eines Wurfs oder Abfalls wieder herab. Das zu zerkleinernde Material gelangt kontinuierlich durch die Zufuhröffnung in den Inneren des Behälters. Dort wird es vom beweglichen Zerkleinerungsmittel zerkleinert. Anschließend wird das Produkt durch den Überlauf sowie durch die kontinuierliche Zufuhr aus dem Gerät herausgeführt, damit es für die nächste Verarbeitungsstufe verwendet werden kann. Wenn eine Produktkorngröße von 80 % im Bereich von 0,5 bis 2,0 Millimetern erforderlich ist, wird in der Regel eine Stabmühle verwendet. Bei einer Stabmühle liegt die maximale Produktkorngröße in der Regel bei 4,7 Millimetern und die minimale bei 0,4 Millimetern. Die Einlaufkorngröße in der Stabmühle beträgt 80 % im Bereich von 20 Millimetern bis 4 Millimetern; die maximale Einlaufkorngröße kann jedoch auch 50 Millimeter betragen. Aufgrund des Materials der Schleifstäbe und anderer Faktoren darf die Länge dieser Stäbe 6,1 Meter nicht überschreiten; andernfalls können Probleme wie Unordnung entstehen. Deshalb liegt die Größe der Maschine zur Zerkleinerung der Stäbe bei maximal 4,6×6,3 Metern. Wenn das Erz in die Stabmühle eingegeben wird, befinden sich die groben Körner am Eingang und die feinen Körner am Ausgang. Deshalb können die Stäbe während der Betriebszeit nicht vollständig parallel zueinander stehen, sondern sind geneigt. Das ist auch ein Grund dafür, warum die Stäbe nicht zu lang sein dürfen. Das Zerkleinerungsverhältnis der Stabmühlen liegt bei 15:1 bis 20:1. In den meisten Auswerteanlagen im Ausland besteht das übliche Zerkleinerungssystem aus Zerkleinerern, Stabmühlen und Kugelmühlen. In den chinesischen Auswerteanlagen werden hingegen nur selten Stabmühlen eingesetzt. Die Korngröße des Zuliefermaterials für die Kugelmühlen ist zu hoch, was zu höheren Energiekosten sowie zu einem erhöhten Verbrauch an Zerkleinerungsmitteln und Belagsmaterialien führt. Durch den linearen Kontakt der Mahlstäbe weisen Mahlwerke mit Stabmahlern die Eigenschaft auf, dass größere Materialpartikel zuerst zerkleinert werden. Dadurch entsteht eine selektive Zerkleinerung – das Ergebnis ist ein enges Spektrum an Korngrößen sowie eine gleichmäßige Verteilung der Körnungen. Es kommt weniger zu Überzerkleinerung, wodurch die Mahleffizienz hoch ist.

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