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Wird das Wasserstoff-Kohlenstoff-Verhältnis bei der Methanolsynthese anhand der Zusammensetzung der Gase am Eingang des Syntheseturms berechnet, oder anhand der Zusammensetzung der frisch umgewandelten Gase? Welcher Unterschied besteht außerdem zwischen dem Wasserstoff-Kohlenstoff-Verhältnis der Umwandlung und dem Wasserstoff-Kohlenstoff-Verhältnis der Synthese?
Der Wert von 2,05–2,15 bezieht sich auf frischen Gasstrom. Nur wenn dieser Wert eingehalten wird, kann sichergestellt werden, dass die Methansynthese reibungslos abläuft. In der Regel liegt der Gasdruck im Syntheseturm bei über 3 – das dient dazu, Nebenreaktionen wie das Entstehen von Wachs oder Ethanol zu verhindern.
Das Gas, das in den Syntheseturm gelangt, setzt sich aus dem frischen Gas nach der Umwandlung sowie dem im Syntheseturm verbleibenden, noch nicht vollständig reagierten Zirkulationsgas zusammen. In unserer Anlage beträgt das Verhältnis von Wasserstoff zu Kohlenstoff bei der Verwendung von Synthesegas etwa 5
Normalerweise beziehen wir uns auf Frischgas, doch im Betrieb kann das Zuleitgas in der Regel nicht sofort überwacht werden, weshalb der Prozess über Kreislaufgas angepasst wird. Die Zirkulationsluft ist handhabungsfreundlicher, ihr Wert liegt bei etwa 3–5 pro Schicht.
Es ist sinnvoll, die tatsächliche Wasserstoff-Kohlenstoff-Verhältnis in der Turbine zur Leitung der Produktion zu nutzen.
Welchen Einfluss hat eine Erhöhung des Wasserstoff-Kohlenstoff-Verhältnisses auf den Betrieb des Kompressors?