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Die Kessel des Unternehmens sind Mitteldruckkessel (die maximale Dampfdruck liegt bei 3,5 MPa). Das Wasser für die Kessel stammt aus dem Entsalzwasser. Das Entsalzungssystem ist relativ einfach und besteht aus einem Aktivkohlebehälter, einem Weichmachers (Kationenaustauschharz) sowie einer RO-Reverse-Osmose-Membran. Der Chloridgehalt im entsalzten Wasser, das vom Entsalzungs-system erzeugt wird, liegt bei 10–20 mg/L. Da es keine Anlage zur Entfernung von Chloriden gibt, ist es normal, dass diese nicht entfernt werden können – das ist meine persönliche Ansicht. Mit der Erzeugung von Dampf durch den Kessel wird der Chloridgehalt im Wasser sicherlich ansteigen. Ein zunehmender Chloridgehalt beschleunigt wiederum den Korrosionsprozess an den Geräten und Rohrleitungen. Ich habe verschiedene Vorschriften durchgesehen – es scheint keine Anforderungen an die Kontrolle von Chloriden zu geben. Nach Recherchen im Internet heißt es, es handele sich dabei um Erfahrungswerte: Der Chloridgehalt im Schmelzbad sollte bei unter 400 liegen. Gibt es jemanden, der das erklären oder die entsprechenden Vorschriften liefern kann?
Der Gehalt an Chloriden hat einen erheblichen Einfluss auf die Korrosion von Edelstahlmaterialien. Zudem unterscheidet sich der Chloridgehalt je nach Art des Edelstahls. Es wurde noch nicht herausgefunden, an welcher Stelle es konkrete, dokumentarische Vorschriften gibt! :)
Unsere Rohrleitungen bestehen aus Kohlenstoffstahlrohren; nur die Überhitzungsabschnitte sind aus Legierungsstahlrohren
Dieser Beitrag wurde zuletzt von CoCo070563 am 11.1.2016 um 18:52 bearbeitet. Obwohl für die Wasserqualität im Kessel keine Anforderungen an die Chloridkonzentration gestellt werden, gibt es doch Empfehlungen bezüglich des pH-Werts. Wenn die Chloridkonzentration zu hoch ist, ändert sich der pH-Wert – solange dieser jedoch im zulässigen Bereich bleibt, ist alles in Ordnung! Kontaktieren Sie uns per In-Station-Nachricht, wir kommunizieren