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Der Anteil an Dicyanhydrat in der von diesem Unternehmen hergestellten Urea liegt bei weniger als oder gleich 0,5 – das bedeutet also, dass es sich um Qualitätsprodukt für industrielle Zwecke handelt. Ich habe gehört, dass bei Urea, das aus Erdgas hergestellt wird, der Dicyanhydratgehalt niedrig ist. Stimmt das?
Ist ein Dicyanhydratgehalt in Urea von weniger als oder gleich 0,5 % erreichbar?
Egal ob es sich um Erdgas oder Gas aus Kohle handelt – bei der Herstellung von Urea werden doch auch Ammoniak und Kohlendioxid als Rohstoffe verwendet. Es sollte also kein Problem mit den Rohstoffen sein. Bei uns liegt die Obergrenze bereits bei 0,7
In unserer Fabrik wird Erdgas verwendet – der Wert von Dicyandiamid lag dabei nie unter 0,8
Es hat nichts mit Kohlenmonoxid zu tun. Granulierung in der Granulationsanlage – der Gehalt an Dicyanhydrat im Produkt liegt in der Regel bei 0,9 %. Davon entsteht etwa 0,40 % im Hochdruckkreislauf, etwa 0,05 % in der Destillationskolonne, etwa 0,20 % in der Verdampfungsstufe – der Rest entsteht in den Leitungen der Kolonne. Je länger die Leitungen zum Turm sind, desto höher ist die Konzentration an Dicyanhydrat.
Herkömmliche Granulierungstechniken werden sicherlich nicht ausreichen. Das niederländische Unternehmen Stamicarbon verfügt über spezielle Verfahren, mit denen dies erreicht werden kann.
Die verbesserte japanische C-Methode ermöglicht einen Wert für Dicyanhydrin von bis zu 0,3 – doch in unserem Land wird diese Technologie nicht mehr angewandt.