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Mit Puppen die Spatzen täuschen, um Getreide zu schützen – Erzählt von Yi Shizhen, bearbeitet von Ma Xianhong. Im Jahr 1978 arbeitete ich als Wachmann auf dem Gelände der 10. Kompanie der 128. Brigade der 7. Division. Damals wurde gemeinsam gegessen; die Kompanie baute hauptsächlich Weizen und Mais an. Jedes Mal bei der Ernte im Sommer und Herbst wird die gesamte erntete Getreidemenge auf den Hof der Kompanie gebracht, um dort getrocknet zu werden. Nachdem das Getreide getrocknet ist, wird es in Lagerhallen gelagert, bis es vom Regiment verteilt wird. Ich muss jeden Tag verschiedene Arbeiten erledigen und außerdem dafür sorgen, dass nichts im Hof fehlt. Im Handumdrehen war Ende Juli da, und die Kompanie begann mit der Ernte im Sommer. Das geerntete Weizenkorn wurde alles auf den Hof gebracht, um dort zu trocknen. Damals kamen Schwärme von Spatzen zu den Weizenhaufen und stahlen dort den Weizen. Ich habe sie ununterbrochen verjagt. In jener Zeit hatten auch die Spatzen großen Hunger. Wenn ich eine Gruppe von ihnen vertrieb, kamen nach meinem Weggang wieder neue her. Ich hatte keine Zeit mehr für etwas anderes – ich musste den ganzen Tag damit verbringen, die Spatzen zu vertreiben. Später kam mir eine Idee: Ich band Stroh zu mehreren Puppen zusammen und befestigte sie an einigen Holzbrettern. Anschließend suchte ich in der Kompanie nach alten Kleidern in verschiedenen Farben, die ich den Puppen anzog, damit sie wie echte Menschen aussahen. Die Puppen wurden anschließend in den Weizenhaufen platziert – hoch oben. Diese Methode funktionierte wirklich gut: Die Spatzen dachten, es handele sich um echte Menschen, die den Weizen beobachteten, und wagten es nicht mehr, dortherzukommen. Im Herbst, wenn die Maisernte stattfand, benutzte ich wieder dieselbe Methode, um die Spatzen zu vertreiben. Es wurden Lebensmittel für die Kompanie eingespart, und wir erhielten außerdem Lob von den Vorgesetzten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von cflt111 am 5.1.2016 um 10:47 geändert. Reiche Leute – damals gab es doch keine alten Kleider
So ist es, im Team ist es im Grunde genommen überall so