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Übliche Spielweisen für künstliche Obertöne

2016-01-05View Original

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von „Glücklich, dass es dich gibt“ am 6.1.2016 um 09:13 bearbeitet. Künstliche Obertöne entstehen durch gezielte Veränderung der Grundfrequenz der Saiten. Die übliche Spielweise ist folgende: Der linke Finger drückt fest auf die Saite, während der Zeigefinger der rechten Hand leicht auf dem zwölften Bund hinter der Stelle drückt, an der der linke Finger den Ton erzeugt. Zum Spielen wird der Ringfinger verwendet – es kann aber auch der Daumen genutzt werden. Ebenso verlässt der Zeigefinger sofort die Saiten, nachdem der Ringfinger darauf gespielt hat. Der linke Finger drückt weiterhin die Saiten – dabei entstehen Obertöne, die einen Oktav höher liegen als die Töne, die durch den festen Druck des linken Fingers erzeugt werden. Alle Töne in allen Tonbereichen der Gitarre können mit künstlichen Obertönen erzeugt werden. Natürliche Obertöne können als Spezialfall von künstlichen Obertönen ebenfalls mit den Methoden der künstlichen Obertöne erzeugt werden. Es ist auch möglich, künstliche Obertöne zu erzeugen, indem man den Zeigefinger der rechten Hand leicht auf die Stelle drückt, die sieben bzw. fünf Tasten hinter der Stelle liegt, an der der linke Finger gedrückt wird. Allerdings sind künstliche Obertöne, die in einem Abstand von zwölf Tasten erzeugt werden, ausreichend, um alle Noten zu spielen. Daher sind künstliche Obertöne, die in einem Abstand von sieben bzw. fünf Tasten erzeugt werden, eher sinnlos.   Obertöne können gleichzeitig in zwei oder mehreren ausgeführt werden, wodurch Doppelobertöne oder Obertöne auf den einzelnen Saiten entstehen. Häufig wird es mit der Methode der natürlichen Obertöne gespielt. Es ist schwierig, gleichzeitig Obertöne und Grundton auszusenden; dieser Oberton kann sowohl ein natürlicher Oberton als auch ein künstlicher Oberton sein. Wenn natürliche Obertöne und Grundtöne gleichzeitig erzeugt werden sollen, muss man sich nicht um ihre Position kümmern – die rechte Hand kann sie direkt spielen. Wenn man künstliche Obertöne und die Grundtonfrequenzen gleichzeitig erzeugen möchte, muss man auf die Position zueinander von Obertönen und Grundtonfrequenzen achten – also darauf, in welcher Richtung sich die Saite mit dem Oberton zur Saite mit der Grundtonfrequenz befindet, ob es sich dabei um eine tiefere oder höhere Saite handelt.   Die Spielweise für die Basse-Saiten ist folgende: Der Zeigefinger der rechten Hand drückt leicht auf eine Stelle, die eine Oktave von dem Finger der linken Hand entfernt ist – also etwa eine Terz weiter. Mit dem Daumen wird anschließend die Saite angeschlagen; danach wird der Daumen wieder weggenommen. Die tatsächlichen Töne werden mit dem Ringfinger oder Mittelfinger angeschlagen. Oder man drückt den rechten Daumen leicht auf eine Stelle, die acht Töne von dem linken Finger entfernt ist, und spielt mit dem Zeigefinger die Saiten an – anschließend wird der Daumen wieder weggenommen. Für die tiefen Töne wird der Ringfinger oder Mittelfinger verwendet. Wenn es um Obertöne geht, die in Richtung der hohen Saiten liegen, dann wird der rechte Zeigefinger leicht auf die Saite gedrückt, der Ringfinger spielt die Saite an – anschließend wird auch dieser Finger wieder weggenommen. Die tiefen Töne werden dabei mit dem Daumen gespielt.   
Reply #22016-01-06
@Nüsse: Wenn Bearbeitungsrechte vorhanden sind, entfernen Sie die Werbetexte und externen Links. :Händedruck
Reply #32016-01-06
Liest dieser Threader keine Antworten? Der Nutzer mit dem Status „Nuss“ hat seine Beiträge mehrmals verschoben – doch es ändert sich nichts. Das ist ein Problem!
Reply #42016-01-08
Mit dem Zeigefinger der rechten Hand wird leicht auf die Saiten gedrückt, mit dem Ringfinger werden die Saiten angeschlagen – anschließend wird beides gleichzeitig losgelassen. Für den vollen Klang wird mit dem Daumen gespielt. Plötzlich stellte ich fest, dass ich ziemlich dick geworden bin – das ist unangenehm

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