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Kraftwerke haben große Mengen an Kondenswasser, das wieder in den Kessel zurückgeführt werden muss. Doch das Kondenswasser muss auf jeden Fall behandelt werden. Auf welche Weise wird das Kondenswasser in Kraftwerken behandelt?
Bei der Rückgewinnung von Dampf kondensat ist in der Regel eine Überwachung der Wasserqualität notwendig. Nur wenn die Qualitätsanforderungen erfüllt sind, wird das Wasser zur Rückgewinnung verwendet. Falls diese Anforderungen nicht erfüllt werden, wird das Wasser entweder zu niedrigeren Zwecken genutzt oder als Rohwasser für die Behandlung des Kesselwassers eingesetzt.
Häufige Verfahren zur Aufbereitung von Kondensatwasser für die Wiederverwendung in Kesseln: Vorbehandlung (Filtern) → Entsalzung des Wassers → Einsatz im Kessel. Die Verarbeitungsmethoden sind im Grunde ähnlich; es kommt vielmehr auf die Wasserqualität an. Je nach Wasserqualität gibt es erhebliche Unterschiede in der Gestaltung. Die Wiederverwendung von Wasser hängt hauptsächlich vom Design ab.
Der Schlüssel liegt darin, dass bei der Entsalzung des Kesselwassers eine Abkühlung erforderlich ist. Doch eine Abkühlung erfordert einerseits Energie und führt außerdem dazu, dass viel Wärme verschwendet wird. Andererseits ist die Abkühlung aus kostentechnischer Sicht nicht sinnvoll – es ist besser, direkt das Rohwasser zu verwenden.
Darf ich fragen, wie viel Silizium und Eisen im Kondenswasser enthalten ist? Wie wird dieses Wasser in Kraftwerken in der Regel vor der Wiederverwendung aufbereitet?
Plattenwärmeaustauscher (Abkühlung) – Eisenentfernungsfilter (manchmal mit Aktivkohlefilter) – Starksäure-Bindesystem – Kondenswasser-Mischsystem – Zweitstufiger Entsalzungsbehälter – externe Versorgung