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Zhang Mingsen, Mitglied des Nationalen Politischen Beratungsrats, Mitglied des Zentralkomitees der Gesellschaft 93 sowie stellvertretender Leiter des Forschungsinstituts für Chemieindustrie in Peking bei Sinopec, ist der Ansicht, dass bei der Arbeitssicherheit genauso wie beim Umweltschutz die Zeit gekommen ist, in der die gesamte Bevölkerung die Folgen tragen muss. Früher wurde auf ungewöhnliche, gegen die Regeln verstoßende Weise produziert – jetzt muss man dafür den Preis zahlen. Die Absicht von Mitglied Zhang Mingsen ist sehr klar: Die Arbeit im Bereich der sicheren Produktion folgt bestimmten Regeln. Wenn man nicht nach diesen Regeln produziert und handelt, können Unfälle bei der Produktion auftreten, was wiederum Schäden für das Leben, die Gesundheit und das Eigentum der Menschen verursachen kann. Was sind die Prinzipien der sicheren Arbeit? „Sicherheit first, Prävention voran“ – das sind die Prinzipien. Im Produktionsprozess eines Unternehmens darf die sichere Arbeit nicht an zweiter Stelle stehen; man darf den Profit über die Sicherheit stellen. Andernfalls werden Unfälle unweigerlich auftreten. Viele Unfälle wie der große Brand in Dehui in Jilin oder die Staubexplosion in Kunshan in Jiangsu zeigen dies deutlich. Wenn man sich nicht auf die Arbeit zur Gewährleistung der Sicherheit konzentriert und stattdessen keine Präventionsmaßnahmen ergreift, ist das vergeblich – es ist dann nicht möglich, Unfälle wirksam zu verhindern. Wenn beispielsweise keine Geräte zur Erkennung von Leckagen giftiger oder brennbarer Gase installiert werden, kann man keine rechtzeitige Erkennung solcher Leckagen gewährleisten, und es sind auch keine entschlossenen Maßnahmen möglich, um Unfälle zu verhindern. Das ist die Regel. Die Gesetzmäßigkeiten der sicheren Produktion gelten in allen Bereichen und Aspekten des Produktionsprozesses. Wenn man nicht nach diesen Gesetzmäßigkeiten vorgeht, können leicht Unfälle auftreten. Aus den Lehren aus diesen schrecklichen Unfällen haben die erfahrenen Fachleute auf dem Gebiet der sicheren Produktion diese Gesetzmäßigkeiten systematisiert und zusammengefasst. Dadurch entstanden verschiedene gesetzliche Vorschriften und Standards, die als Leitlinien für die Produktion, den Betrieb und die Arbeit dienen. Kurz gesagt, sind die gesetzlichen Vorschriften und Standards für eine sichere Produktion in der Realität eine Art Ausdruck der Gesetzmäßigkeiten einer sicheren Produktion. Deshalb sollten wir auch keine Angst vor Unfällen haben und nicht pessimistisch oder verwirrt sein – geschweige denn darauf verzichten, Produktions- und Geschäftsaktivitäten durchzuführen. Solange wir die Gesetze und Vorschriften zum sicheren Arbeiten ernst nehmen, nach den geltenden Standards und Vorgaben vorgehen, handeln wir im Einklang mit den Prinzipien der sicheren Produktion. So können Unfälle vermieden werden. Umgekehrt, wenn man ständig die Vorschriften, Standards und Regeln ignoriert, willkürlich handelt und gegen die Vorschriften vorgeht – wenn man aus Geldgier handelt – dann wird die Sicherheit dem eigenen Willen untergeordnet. Dadurch entstehen ständig Unfälle, und man bleibt ewig in einer Situation gefangen, in der man immer wieder Kosten tragen muss. (
Richtig, ohne Präventionsmaßnahmen lässt sich ein Unfall nicht wirksam verhindern! Dies zeigt sich in dem Grundsatz, Sicherheit an erster Stelle zu setzen und Prävention in den Vordergrund zu rücken