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Bei dem Abwasserbehandlungsverfahren in der Stadt Balerke: Welche Anpassungen sollten im Laufe der Jahreszeiten vorgenommen werden, wenn die Konzentration des Schlammes konstant bleibt, die Belüftungsmenge konstant ist und das Schlammrückflussverhältnis ebenfalls konstant bleibt? Ich komme aus dem Süden von Hebei. Jedes Jahr, zu der Zeit des Übergangs vom Herbst zum Winter und vom Winter zum Frühling, sammelt sich in den anaeroben Behältern, Belüftungsbädern und Sedimentationsbecken eine große Menge Schlamm an. Die Werte für COD und Ammoniak im Abwasser sind jedoch in Ordnung. Was ist der Grund dafür? Bitte, ein Experte kann mir helfen. Ich habe analysiert, dass bei einem plötzlichen Temperaturabfall die Aktivität des Schlammes abnimmt und der Sauerstoffverbrauch zurückgeht. In solchen Fällen sollte die Belüftung reduziert werden. Beim Anstieg der Temperatur sollte es umgekehrt sein. Aber durch eigene Praxis bin ich mir auch nicht sicher, ob es richtig ist. Verschwindet der Schlamm, weil sich der aktive Schlamm an die Umwelt angepasst hat, oder verschwindet er durch Anpassung der Belüftungsmenge? Die geplante Verarbeitungskapazität beträgt 33.000 Einheiten pro Tag, die tatsächliche Verarbeitungskapazität liegt bei 20.000 Einheiten.
Um dieses Problem zu lösen, muss man zunächst die Bedingungen bezüglich des Zulaufs von Wasser klären. Die Temperatur des Einlaufwassers in den Kontaktoxidationsbehälter im Winter sollte zwischen 15 °C und 24 °C liegen. Wenn diese Temperaturbereich eingehalten werden kann, können die Schlammkonzentration im Kontaktoxidationsbehälter sowie die Belüftungsmenge und das Rückflussverhältnis konstant gehalten werden. Wenn es in den nördlichen Regionen zu starken Temperaturabfällen kommt und das anaerobe System im Voraus nicht ausreichend isoliert wurde, wird dies unweigerlich die Effektivität der Behandlung in den Kontaktoxidationsbecken beeinträchtigen. Die Farbe des Schlamms im Kontaktoxidationsbecken ändert sich möglicherweise nicht wesentlich, doch das Sedimentationsverhältnis des Schlamms wird sicherlich zunehmen. Denn Filamentierende Bakterien vermehren sich bei niedrigen Temperaturen sehr schnell, wodurch die Schaumbildung im Schlamm zunimmt und es zu einem Schlammanschwollen kommen kann. Es ist notwendig, die Isolierung sowie die Heizung des anaeroben Beckens zu verbessern, außerdem muss die Belüftungs- und Entschlammungsmenge erhöht werden. Falls dies nicht rechtzeitig gelingt, kann man dem Kontaktoxidationsbecken gezielt Desinfektionsmittel zur Keimabtötung zuführen sowie die Wassermenge einstellen. Bei Bedarf eine kurze Zeit im Dunkeln belassen.