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Dasselbe Thema: Wenn dasselbe Medium mit überhitztem Dampf bei 215 °C und 1,0 MPa sowie mit gesättigtem Dampf bei derselben Temperatur und 1,5 MPa erhitzt wird – welcher Wärmeaustauschflächenbedarf besteht bei gleicher Wärmelast?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von lupg am 15.1.2016 um 14:23 geändert. In der Formel Q=K.A.ΔT sind Q und ΔT festgelegt. Der Temperaturunterschied des überhitzten Dampfs ändert sich, der Temperaturunterschied des gesättigten Dampfs bleibt konstant. In dem Thema des Originalbeitragstellers ändert sich auch der K-Wert. Eng damit verbunden ist die Geschwindigkeit des Mediums. 2 Bei überhitztem Dampf hat die Temperaturänderung keinen großen Einfluss auf die Konvektionsgeschwindigkeit, da es sich weiterhin um eine gasförmige Phase handelt ; Wenn gesättigter Dampf Wärme abgibt, wandelt er sich in die flüssige Phase um. Dabei verringert sich sein Volumen erheblich, die Strömungsgeschwindigkeit nimmt ab, die Reynolds-Zahl sinkt und auch der K-Wert ändert sich. 3 Wie verändert sich der A-Wert eigentlich? Man kann einige Betriebsbedingungen aufzählen und diese ausrechnen
Voraussetzung: Da der Autor angibt, dass es sich um denselben Wärmestrom handelt, sind auch die Prozessparameter auf der Kältequelleseite gleich. Zudem ist der Unterschied in den Anforderungen an die Überkühlung des Dampfes auf der Wärmeträgerseite nicht groß. Unter diesen Bedingungen ist der Unterschied in den logarithmischen Temperaturunterschieden gering – dadurch hat der Wärmeübergangskoeffizient eine größere Bedeutung. Der Wärmeübergangskoeffizient bei der Kondensation überhitzter Dämpfe ist im Vergleich zu gesättigten Dämpfen geringer, weshalb eine grobe Schätzung natürlich vorsieht, dass für überhitzte Dämpfe ein größeres Flächenvolumen erforderlich ist.