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Unser Unternehmen plant, Dampf aus einer Kraftwerksanlage zu beziehen. Die Rohre haben einen Durchmesser von DN700, und die vorgesehene Durchflussmenge beträgt 100 Tonnen pro Stunde. Die Rohre sollen vollständig in der Luft verlegt werden. Ich frage mich, wie stark die Temperaturdifferenz pro Kilometer ausfallen wird. Als Isolierschicht ist eine Dicke von 25 cm vorgesehen. Kann mir jemand mit Erfahrung dabei helfen?
Ich denke, dass zur Bestimmung des Rohrdurchmessers sowie des Druckabfalls die Formeln aus dem Handbuch für die Planung von Antriebsrohren verwendet werden sollten. Dabei wird der Dampf im Rohr als System mit isentropischem Enthalpieabfall betrachtet, um den Temperaturabfall zu ermitteln. Eine bescheidene Anmerkung, um sie zu ergänzen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bfdlwolf am 19.1.2016 um 11:42 geändert. Zumindest sollten wir erfahren: Die Dampftemperatur, der Dampfdruck, das verwendete Isoliermaterial sowie die Dicke der Isolierschicht sowie die Länge der Dampfleitungen. Nur so kann man die Wärmeverluste durch die Isolierschicht berechnen. Anhand dieser Werte lässt sich anschließend der Temperaturabfall des Dampfs ermitteln. Im Idealfall beträgt die Temperatur am Endpunkt des Dampfstrangs die Sättigungstemperatur bei dem jeweiligen Druck.
Es hängt stark von der Entfernung zur Wärmeversorgungsstelle ab – es ist möglich, dass auch DN600 ausreicht, um Wärme zu liefern; Nach allgemeinen Schätzungen beträgt der Temperaturabfall pro Kilometer 5 bis 10 Grad ; Natürlich muss nach den Bedingungen hinsichtlich der Wärmeverwendung und -versorgung zunächst die Dämmstruktur festgelegt werden, bevor eine detaillierte Berechnung vorgenommen werden kann.