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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arbeiter 1985 am 2016-1-29 09:19 bearbeitet. Meine Herren, wie hoch sollte der Rückflussverhältnis am oberen Ende der Gasdestillationsanlage sein? Wie sollte man die Prozesse anpassen, wenn weder das Propan- noch das Propylenprodukt den Anforderungen entspricht?
Wenn die Anlage es zulässt, kann man zunächst die Menge verringern und nachdem die Qualität in Ordnung ist, allmählich wieder mit der Zufuhr fortfahren. Wenn das nicht möglich ist, muss man zunächst sicherstellen, dass die Qualität des Produkts den Anforderungen entspricht, und erst danach schrittweise anpassen. Zur Information: Der Propylen-Rückflussverhältnis in unseren Anlagen liegt bei 12–15.
Die Menge verringern, die Temperatur im niedrigen Bereich sowie das Rückflussverhältnis erhöhen, den Druck an der Spitze des Turms sowie die Temperatur nach der Kühlung gut kontrollieren – langsam vorangehen, dann sollte sich die Situation wieder normalisieren.
Anpassung der Menge – falls das nicht funktioniert, wird die Zufuhr gestoppt und auf einen Kreislauf mit einem einzigen Turm umgestellt, bis die Qualität ausreichend ist. Wenn die Menge im Tank zu hoch ist, wird ein Teil der mangelhaften Produkte entsprechend in die Rohstofftanks umgeleitet, um einen normalen Lagerbestand aufrechtzuerhalten.
Oben ist die richtige Antwort. Außerdem muss man prüfen, ob es Probleme mit den Trennplatten gibt, wodurch die Trenneffizienz nachlässt. Eine Reduzierung der Menge sollte die erste Wahl sein.
Ein Mangel an Propylen liegt meist daran, dass die Temperatur zu hoch ist und somit Propan entsteht. Ein Mangel an Propan wiederum liegt in der Regel daran, dass Kohlenwasserstoffe der Klasse C4 vorhanden sind. Man sollte die Zufuhr stoppen, den Propan ableiten und die Temperatur senken. Ist das so?
Der Hauptgrund ist die zu hohe Verarbeitungsmenge sowie der zu große Lagerbestand im Turm, was zu einer schlechteren Trennleistung führt. Die Menge kann entsprechend reduziert werden
Oder man erhöht die Menge an Propan, die abgeführt wird, und passt den Rückfluss entsprechend an. Dadurch kann zwar zunächst die Qualität des Propylen gewährleistet werden, doch dies führt zu einem hohen Anteil an Propylen im Propan – mit der Folge, dass die Ausbeute an Propylen sinkt.