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Ich bitte die erfahrenen Kollegen und Vorgänger, uns in der Koksindustrie den richtigen Weg zu weisen: Ich bin ein Absolvent des Studiengangs Chemische Ingenieurwesen aus dem Jahr 2013 und arbeite derzeit in einer Koksfabrik, die zur Stahlindustrie gehört, wo ich mit der Herstellung von Koks beschäftigt bin. Seit Beginn der Tätigkeit in diesem Bereich befinden sich die Kohleverarbeitungs- und Metallindustrie seit Langem in einer Krise. Die Rentabilität der Unternehmen und Fabriken nimmt von Jahr zu Jahr ab. Insbesondere im Jahr 2015 waren die Löhne der Mitarbeiter sogar noch niedriger. . . Ich arbeite jetzt in der Koksherstellung – ich weiß wirklich nicht, wie lange ich das noch aushalten kann. Ich bin verwirrt. Nach all den Jahren des Studiums dachte ich, nach dem Abschluss einen stabilen Job zu finden, mit dem ich mich selbst ernähren und meinen Eltern helfen kann – ohne mehr Geld von zu Hause nehmen zu müssen. Doch die Realität ist oft ganz anders, als man es sich wünscht. Ich bitte die älteren Kollegen und Meister um ihre Anleitung – oder zumindest um Tipps, wo man mehr Fachwissen über die Koksherstellung erlernen kann. Sei es über Websites, Zeitschriften oder Foren. Mir scheint, dass das Wissen, das man in der Schule erhält, völlig veraltet ist und keineswegs ausreicht, um mit den heutigen Anforderungen umzugehen. Oder wenn man sich in Richtung eines wissenschaftlichen Studiengangs im Bereich Naturwissenschaften entwickeln möchte, wie sollte man dann Schritt für Schritt vorgehen? Ich bitte um Ihre Anleitung – vielen Dank!
Nach dreißig Jahren im Koksproduktionsbereich musste er auch den Beruf wechseln – es gab keine andere Möglichkeit
Auf diese Frage ist es wirklich schwierig zu antworten – das Wissen über die Koksherstellung ist einfach zu umfangreich. Außerdem werden die Herstellerunternehmen dieses Wissen vermutlich nicht besonders nutzen können. Es ist besser, sich auf Themen zu konzentrieren, die einem wirklich interessieren – sonst ist es schwer, durchzuhalten! !
Nämlich abgesehen von unserem HaiChuan-Forum, gibt es noch welche anderen Fachwebsites, die Materialwissenschaft* anbieten können? ? Denn in Hai Chuan ist mein Rang zu niedrig – selbst wenn ich gerade etwas sehen kann, darf ich es nicht herunterladen. Am Ende sehe ich trotzdem nichts. . .
Ich empfehle, den Beruf zu wechseln. Viele meiner Kommilitonen haben später selbst Schulungen besucht, um in Bereichen wie Softwareentwicklung, Investitionen oder Versicherungen tätig zu werden. Nur wenige arbeiten noch in ihrem ursprünglichen Berufsfeld
Die Stahlkohlenstoffisierung ist ein Industriezweig auf dem Rückzug; in China wird es für diesen Bereich nur noch abwärtsgehen. Man sollte sich nach seinen eigenen Interessen richten
Direkt nach dem Universitätsabschluss mit einer schlechten Konjunktur und wirtschaftlichen Rückschlägen konfrontiert zu sein, macht es tatsächlich sehr schwierig, eine Entscheidung zu treffen. Als frisch graduiierter Universitätsabsolvent hast du eigentlich nicht viele Möglichkeiten, denn du besitzt keine Berufserfahrung und auch keine Kenntnisse in anderen Fachgebieten. Zudem fehlen dir die Fähigkeiten, um die zukünftigen wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen vorherzusagen. Deshalb sind deine Auswahlmöglichkeiten sehr begrenzt. Es wird empfohlen, entweder zunächst in dem eigenen Beruf zu arbeiten, um Erfahrung und Kenntnisse zu sammeln, bevor man den Beruf wechselt, oder direkt den eigenen Beruf aufzugeben und sich nach einer anderen Möglichkeit umzusehen – es gibt keine andere Lösung. Jede Branche hat ihre eigenen Entwicklungsgesetze. Die Kohleverarbeitung ist zweifellos eine Branche im Niedergang – doch sie stellt gleichzeitig eine grundlegende Industrie für die gesellschaftliche Entwicklung dar. Selbst in einer Branche im Niedergang wird die Kohleverarbeitung weiterhin existieren, solange es Bedarf am Eisenerz gibt. Allerdings wird ihre Produktion allmählich abnehmen, sobald sie eine bestimmte Größe erreicht hat. Je mehr eine Branche im Niedergang ist und je größer das Überangebot an Produktionskapazitäten ist, desto höher sind die Anforderungen an die Technologie in der Zukunft. Wer in der Kohleverarbeitung in der Forschung und Entwicklung sowie bei technologischen Innovationen tätig werden kann, hat in der Zukunft große Chancen. All das sind nur meine persönlichen Erfahrungen – sie dienen lediglich als Referenz! !
Das Problem ist, dass auch die Stahlindustrie in Zukunft gefährdet sein wird
Dieser Beitrag wurde zuletzt von angryant am 15.02.2016 um 12:09 bearbeitet. Richtig – bereits vor Jahrzehnten wurden im Bereich der Eisenerzeugung Durchbrüche anstrebte. Ein typisches Beispiel hierfür ist die Direktreduktionstechnologie, die von Voestalpine vorangetrieben wird. Dabei wird Eisen mithilfe von Briketts und reduzierenden Gasen direkt reduziert, anstelle von Kokskohle. Südkoreas Pohang und Shanghais Baosteel führten diese Technologie bereits in früheren Jahren ein, doch die Produktion verlief stets unregelmäßig. In absehbarer Zeit wird es keine großen Durchbrüche bei dieser Technologie geben. Das ist die Faszination des technologischen Fortschritts. Daher gibt es in der Koksindustrie tatsächlich viele Unsicherheiten. Doch auf kurze Sicht wird die Koksindustrie nicht untergehen oder verschwinden. Für Einsteiger gilt außerdem: Wenn man nicht in diese Branche eintritt, wird man niemals die zukünftigen Entwicklungen in der Technologie kennen lernen. Deshalb wird empfohlen, im Falle fehlender besserer Alternativen den eigenen Beruf auszuüben und sich in einem Forschungs- und Entwicklungsteam umzusehen, um die Entwicklungen in der Technologie kennenzulernen. So kann man erstens Erfahrung sammeln und zweitens die Richtung der technologischen Fortschritte erkennen – und so Vorbereitungen für die Zukunft treffen! !