Thread Content
Welche Informationen werden dem Entwurfsbüro zur Auswahl der Regelventile bereitgestellt? Dazu gehören der Druck vor dem Ventil und der Druck nach dem Ventil – bezieht sich das auf die normale Öffnungsstufe oder auf die maximale Öffnungsstufe?
Das sollte doch von der anderen Seite an dich weitergegeben werden, ich habe es nicht verstanden
Entwirft das Planungsbüro nur die Auswahl von Regelventilen?
Wenn man andere die Auswahl treffen lässt, sind das die Grundparameter: welches Medium, die Betriebstemperatur des Mediums, der Druck vor und nach der Ventil, der minimale, normale und maximale Durchfluss, die dynamische Viskosität sowie der Differenzdruck beim Schließen des Ventils.
Ich meine, wie werden der Druck vor dem Ventil und der Druck hinter dem Ventil festgelegt – handelt es sich dabei um den Druck bei maximaler Öffnung oder um den Druck bei vollständiger Schließung? Ich denke, der Druck vor und hinter dem Ventil ist bei vollständiger Öffnung oder Schließung unterschiedlich, oder?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HEJIYUER am 22.1.2016 um 22:07 bearbeitet. Der Druck vor dem Ventil und der Druck hinter dem Ventil werden von den Spezialisten des Prozesssystems anhand des Widerstandsverlusts in den Rohrleitungen berechnet. Normalerweise gibt er die Druckwerte vor und nach dem System bei maximaler Durchflussmenge, bei normaler Betriebsdurchflussmenge sowie bei minimaler Durchflussmenge an – insgesamt drei Datensätze, die den drei Betriebszuständen entsprechen. Diese Daten bilden die Designvorgaben für die Messgeräte im Rahmen des Prozesssystems. Das Messgerät berechnet auf der Grundlage von drei Datensätzen die „erforderliche Durchflusskapazität“ des Ventils – den Cv-Wert – und wählt anschließend ein Ventil mit der geeigneten Größe aus. Der Öffnungsgrad des Ventils liegt dabei im Bereich von 30–85 %. Zum Beispiel bei der Auslassregelventil der Pumpe: Mit zunehmendem Durchfluss nimmt P1 ab, während P2 ansteigt. Dadurch verringert sich der Druckunterschied, der auf dem Ventil lastet, bis das Ventil vollständig geöffnet ist und der Druckunterschied zwischen vorne und hinten minimal ist. Andernfalls kann der gewünschte Durchfluss nicht erreicht werden. Wenn sich der Betriebsstrom nur geringfügig ändert (zum Beispiel um 10 % nach oben/unten), liefert das Verfahren nur eine einzige Datenserie – in der Regel bei normaler Betriebsströmung – und die Messgeräte können damit umgehen. Wenn es sich nicht um ein Pumpensystem handelt – beispielsweise bei Gasen – dann ändern sich die Durchflusswerte am Normalbetriebspunkt stark, beispielsweise im Verhältnis von 3:1 (und das gilt für den dauerhaften Betriebspunkt). Zudem ändert sich auch der Druckabfall, der auf die Regelventile wirkt, stark. In solchen Fällen muss das Verfahren drei Datensätze liefern. Andernfalls kann es vorkommen, dass bei geringen Durchflusswerten die Öffnungsgrad der Regelventile nur bei 20 % liegt – was zu einer schlechten Regelungseigenschaft führt. Sobald die Ventile in Betrieb genommen werden, folgen der Druck vor und hinter dem Ventil dem Durchfluss, wie in der obigen Beschreibung erklärt. @jiaguoyun
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hby1224 am 22.1.2016 um 09:18 bearbeitet. Der maximale und der normale Datenverkehr sind leicht verständlich – aber wie versteht man den minimalen Datenverkehr? Ist das nicht einfach gleich 0, wenn alles ausgeschaltet ist? Nur eine kleine Menge an Leckagen! Ich sehe auf der Liste des Entwurfsbüros, dass es drei Werte für den Durchfluss gibt, während es nur einen Wert für den Druck vor und nach der Ventil gibt. Dieser Druck wird wohl bei normaler Durchflussmenge berechnet. Wie hoch sollte dann die Öffnungsgrad der Regulierventile sein?
1. Der Mindeststrom bezeichnet den Betriebspunkt bei einer Verringerung der Prozesslast und ist keineswegs der Stromwert, der bei nahezu vollständiger Schließung auftritt. Zum Beispiel verbraucht eine Heizung im Haushalt im Winter viel Gas, während im Sommer der Verbrauch deutlich geringer ist. In diesem Fall kann man von einem „Mindeststrombedarf“ sprechen. 2. Es gibt nur eine Gruppe von Vor- und Rückdrücken, was darauf hindeutet, dass nach der Herstellungsweise die Druckveränderungen bei den drei verschiedenen Durchflussmengen gering sind – mit anderen Worten: Die Differenzdrücke ändern sich kaum. Mit dieser Differenzdruckgruppe können Sie die drei Cv-Werte berechnen. 3. Öffnungsgrad bei normaler Durchflussmenge: 50–75 %; die maximale Durchflussmenge darf 90 % nicht überschreiten, die minimale Durchflussmenge darf 30 % nicht unterschreiten. Das ist eine grobe Übersicht für lineare, herkömmliche Regelventile. @jiaguoyun
1. Rohrdimensionen vor und hinter der Ventil, Flanschtyp, Flanschflächen. 2. Mindest-, Normal- und Maximalstrommenge. 3. Name des Mediums, Temperatur. 4. Druck vor und hinter der Ventil, Schließdruckdifferenz. 5. Gewünschter Ventiltyp
Welche Informationen werden dem Entwurfsbüro zur Auswahl der Regelventile bereitgestellt? Im Allgemeinen sollten die Parameter der Regelventile vom Entwurfsbüro an den Bauherrn zur Beschaffung und Archivierung bereitgestellt werden. Einschließlich der Durchmesser der Prozessleitungen, der Betriebstemperatur, des Drucks, der Dichte und Viskosität des Mediums, der maximalen, normalen und minimalen Durchflussmenge, des Drucks vor und nach dem Ventil, des maximalen Schließdrucks, der Art der Regulierventile, der Druckklasse, der Form der Dichtflächen, sowie der Materialanforderungen für Komponenten wie Gehäuse, Ventilkern, Ventilgruppe und Ventilstab. Ebenso werden der Druck der Gasquelle, der Durchmesser sowie die Abmessungen der elektrischen Anschlüsse berücksichtigt
Bei der Berechnung der Regelventile sind die Differenzdrücke vor und hinter dem Ventil bei maximaler, normaler und minimaler Durchflussmenge erforderlich, um die Cv-Werte für diese drei Betriebszustände genau berechnen zu können. Diese Parameter werden vom Entwurfsbüro bereitgestellt; die Hersteller der Regulierventile können sie nicht liefern. Wenn die Hersteller der Regulierventile sie doch liefern könnten, wäre das völliger Unsinn – das wären Amateure.