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Welchen Einfluss hat ein hohes oder niedriges Verhältnis zwischen dem Prozesskondensat aus dem Ammoniakbehälter und dem Niedrigdruckdampf, der am Boden des zweiten Desorptionsbehälters zugeführt wird, auf den Desorptions- und Hydrolyseprozess? Welche Folgen wird das für das gesamte Desorptionsystem haben?
Wenn der Wert zu hoch ist, geht Dampf verloren, und der Wassergehalt im System steigt vor der Rückführung an. Wenn der Wert zu niedrig ist, werden Ammoniak und Kohlendioxid in der Trennkammer nicht vollständig getrennt; sie gelangen in die Hydrolyseanlage, wodurch der Ammoniakgehalt in den Abfallflüssigkeiten hoch bleibt und diese daher nicht recycelt werden können. Deshalb darf das Verhältnis von Dampf zu Flüssigkeit weder zu hoch noch zu niedrig sein – es muss entsprechend den tatsächlichen Bedingungen angepasst werden
Bei hohen Konzentrationen im Ammoniakbehälter fördert eine angemessene Erhöhung des Dampf-Flüssigkeits-Verhältnisses die Trennung von Ammoniak, Kohlendioxid usw. Gleichzeitig muss das Dampf-Flüssigkeits-Verhältnis bei Änderungen der Belastung entsprechend angepasst werden. Die genaue Anpassung des Dampf-Flüssigkeits-Verhältnisses muss anhand des endgültigen Leitwertes sowie des Wassergehalts in der gasförmigen Phase erfolgen. Dabei muss auch berücksichtigt werden, wie viel Wasser in das Hochdrucksystem zurückgeführt werden muss – schließlich dürfen keine Umweltprobleme entstehen.