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Wie der Titel schon sagt, wird der Kaltfilterpunkt von Leeres Diesel in der Regel dann bestimmt, wenn die Trübungstemperatur um einige Grad höher ist. Anschließend wird alleine in einem Schritt pro Grad gemessen, bis die Bedingungen für den Kaltfilterpunkt erreicht sind. Nach dem Hinzufügen von Viskositätsreduzieren oder Mitteln zur Verbesserung der Fließeigenschaften bei niedrigen Temperaturen – ab welchem Zustand sollte dann der Kaltfilterpunkt gemessen werden? Würde man weiterhin die Methode zum Bestimmen des Kaltfilterpunkts von reinem Diesel verwenden, könnte das zu erheblichen Unterschieden zu den tatsächlichen Bedingungen führen? Oder muss nach Zugabe des Additivs der Kaltfilterpunkt eine bestimmte Temperatur erreichen, um direkt bei dieser Temperatur mit den Messungen zu beginnen? Es scheint, dass es zwischen den Experimentaldaten der beiden Methoden einen erheblichen Unterschied gibt; bei der zweiten Methode ist der Rückgang deutlich geringer. Danke!
Die Messmethode ist genauso wie bei dem Leerraum – eine Messung nach der anderen sollte keinen großen Einfluss haben. Es werden einfach mehr Messungen durchgeführt. In den Vorgaben steht doch auch, dass man mit den Tests sofort beginnen kann, nachdem das Material hinzugefügt wurde – oder man kann zuerst den Trübepunkt bestimmen.
Am Anfang dachte ich auch so. Zum Beispiel: Wenn man von null Grad aus Schritt für Schritt misst, liegt der Kaltfilterpunkt bei -13 Grad. Bei parallelen Experimenten hingegen, bei denen nicht zwischendurch gemessen wird, sondern direkt bei minus 10 Grad gemessen wird, tritt oft das Problem auf, dass die Messung nicht erfolgreich ist.
Es gibt doch Standardmethoden dafür. Folgen Sie einfach der standardmäßigen Methode zur Bestimmung des Kaltfilterpunkts. Es ist nicht ratsam, bei niedrigeren Temperaturen zu beginnen. Zwar geht das etwas schneller, doch aufgrund möglicher Unterschiede in der Kristallstruktur des Öls kann dies die Wiederholbarkeit der Messungen beeinträchtigen.
Danke! Bisher haben wir immer nach den Standards vorgegangen. Kürzlich bat ein Kunde darum, die Messung direkt bei einer bestimmten Temperatur durchzuführen. Damit meinte er, dass nach Zugabe von Zersetzungshemmern die Bedingungen im Außenbereich simuliert werden sollen – schließlich kann das Fahrzeug über Nacht stillstehen, wodurch die Temperatur auf unter Null Grad sinkt. In diesem Fall gibt es keinen schrittweisen Temperaturabfall beim Einfüllen des Öls; vielmehr wird das Öl direkt bei einer niedrigen Temperatur eingefüllt. Dadurch sinkt die Temperatur weiter, und das Ölen ist in dieser Situation nicht mehr möglich. Wenn man jedoch alle paar Minuten misst, könnte es noch funktionieren – allerdings mit großen Abweichungen. Deshalb sind wir uns unsicher; es geht dabei nicht darum, den Messvorgang zu beschleunigen.