Thread Content
Heute sah ich an der Anlage einen Doppel-Flansch-Wasserstandsmesser. Die Art seiner Montage unterscheidet sich von anderen Flanschmontagen dadurch, dass die Druckmessöffnung für den Überdruck auf der Bodenseite des Behälters und in derselben Höhe wie der Wasserstandsmesser aus Prozessglas angeordnet ist, während die Messöffnung für den Unterdruck an einer Leitung auf der Oberseite des Behälters befindet. Anstatt es wieder in einen Behälter zu geben – warum installieren die Experten es denn so?
Stimme der Meinung von oben zu – solange der Differenzdruck richtig ist, ist alles in Ordnung
Möglicherweise wurden bei der Herstellung des Behälters keine Montageflansche für einen Doppel-Flansch-Spiegel eingebaut; erst später wurde daran gedacht, einen Doppel-Flansch-Spiegel einzubauen – doch es war bereits zu spät.
Die Wirkung ist dieselbe – es handelt sich dabei um den Dampfdruck. Es spielt keine Rolle, ob auf dem Behälter ein geeigneter Platz vorhanden ist oder nicht. Alle Druckmessanschlüsse müssen vom Einfüllstutzen entfernt sein
Bei der Konstruktion werden sicherlich Anschlüsse für den Druckmessung vorgesehen. Warum so konstruiert und installiert wird, liegt daran, dass viele Geräte auf diese Weise gestaltet sind.
Es muss nicht unbedingt ein Designfehler sein – es könnte mit dem Fertigungsprozess zusammenhängen. Ich habe bereits einmal einen Turm gesehen, bei dem die untere Flansche am Gehäuse selbst angebracht waren, während die obere Flansche an den Produktleitungen lagen. Es ist nicht ganz klar, warum das so ist. Zudem handelt es sich bei der oberen Flansche auch nicht um eine Flansche für den Gasstrom. Man sollte also nicht sofort davon ausgehen, dass das Planungsbüro einen Flansch vergessen hat. . . Diese Möglichkeit ist äußerst gering