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Frage nach dem weiteren Verbleib des verflüssigten Gases, das aus dem Desulfurisierungsbehälter für verflüssigtes Gas kommt und anschließend durch den Ammoniak-Trennbehälter geleitet wird

2016-03-01View Original

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Wenn das verflüssigte Gas aus dem Desulfurisiererturm austritt, kann es möglich sein, dass dabei auch etwas Ammoniaklösung mitgeliefert wird. Anschließend gelangt dieses Gas in den Tank zur Trennung des Ammoniaks. Vorher wird das Gas am Ausgang des Tanks in zwei Ströme aufgeteilt: Einer enthält qualitativ einwandfreies verflüssigtes Gas, der andere nicht. Was bedeutet hier „qualitativ einwandfrei“? Bezieht sich das auf die Effektivität der Desulfurisierung im Desulfurisiererturm oder auf die Qualität der Trennung des Ammoniaks im Tank zur Trennung des Ammoniaks? Falls der Turm an einen Fachhersteller übergeben wird, der für die Effektivität der Desulfurisierung garantiert, muss dann noch über die Qualität der Desulfurisierung nachgedacht werden? Wird im Werk dann getrennt zwischen Tanks für qualitativ einwandfreies und nicht-einwandfreies verflüssigtes Gas gearbeitet? Vielen Dank @ylb913
Reply #22016-03-01
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ylb913 am 1.3.2016 um 11:30 geändert. Mangelhafte Flüssiggasprodukte sind solche, bei denen die Entswefelung nicht ordnungsgemäß erfolgt ist. Wir haben keine Leitungen für verunreinigten Flüssiggas nach der Desulfurisierung. Ursprünglich konnte nur während stillgelegter Anlagen aufgrund großer Wartungsarbeiten eine Menge verunreinigten Flüssiggases entstehen. Ohne Desulfurisierung des Flüssiggases wurde dieses in die Tanks geleitet, von wo aus es per Pumpe an die Verarbeitungsanlage geliefert wurde. Falls das Gas ungenügend war, wurde es einfach in einem separaten Tank aufbewahrt – nach Wiederaufnahme des Betriebs konnte es dann erneut verarbeitet werden. Tatsächlich ist der Prozess vor uns weiterhin vielfältig gestaltet, die genauen Umstände sind wie folgt: 1. Vor dem Eingang des Flüssiggases in die Anlage sowie nach dem Ausgang aus der Anlage gibt es eine Verbindungslinie. Das war bereits der Prozess, als es noch keine Anlage zur Entwässerung und Entalkoholisierung von Flüssiggas gab – dieser Prozess wird auch heute noch beibehalten. Hauptsächlich wird nach dem Abschalten der Zufuhr zum Desulfurisierungsgerät die Verbindung geöffnet, wenn es nötig ist. Was das Katalysatorgerät im Oberstrombereich danach macht, geht uns nichts an. Diese Leitung führt derzeit separat in den Bereich der Flüssiggas-Tanks. Sollte im Desulfurisierungsgerät ein Problem auftreten und die Zufuhr unterbrochen werden müssen, bietet sie auch einer Anlage weiter flussaufwärts einen Ausgang an (Ungeeignete Leitung 1). Außerdem handelt es sich dabei auch um einen Ausgang für flüssiges Gas unter Druck, wenn in meiner Anlage die Desulfurisierung des flüssigen Gases vorübergehend stillgelegt wird. Die Rohstoffe für die Desulfurisierung des flüssigen Gases stammen nicht nur aus dieser Quelle. 2. Der entschwefelte Flüssiggas wird derzeit über einen separaten Leitungsstrang direkt in die Anlage zur Entschwefelung und Entalkoholisierung des Flüssiggases geleitet. Das Flüssiggas am Eingang dieser Anlage kann außerdem über einen weiteren Leitungsstrang in den Tankbereich für Flüssiggas umgeleitet werden („Ungeeigneter Leitungsstrang 2“). Auch die Anlage zur Entschwefelung und Entalkoholisierung muss gelegentlich vorübergehend stillgelegt werden – meist aufgrund von Ablagerungen durch Alkalilösungen. 3. Derzeit wird das Flüssiggas direkt an die Gaskomponente geliefert, doch es gibt auch eine Leitung vom Ausgang der Desulfurisierungsanlage direkt zum Lagerbereich (Leitung 2). Auch die Gaskomponente kann gelegentlich stillgelegt werden. Zudem ist dies auch der Ausgang für das Flüssiggas, das bei Stilllegung der Desulfurisierungsanlage unter Wasserdruck steht; dabei kommt es dazu, dass ein Teil des Flüssiggases, das nicht desulfuriert wurde, nicht zur Gaskomponente gelangen kann.
Reply #32016-03-01
Mangelhafte, hochwertige Flüssiggas ist Gas, das die Entschwefelung nicht bestanden hat. Wir haben keine Leitungen für verunreinigten Flüssiggas nach der Desulfurisierung. Ursprünglich konnte nur während stillgelegter Anlagen aufgrund großer Wartungsarbeiten eine Menge verunreinigten Flüssiggases entstehen. Ohne Desulfurisierung des Flüssiggases wurde dieses in die Tanks geleitet, von wo aus es per Pumpe an die Verarbeitungsanlage geliefert wurde. Falls das Gas ungenügend war, wurde es einfach in einem separaten Tank aufbewahrt – nach Wiederaufnahme des Betriebs konnte es dann erneut verarbeitet werden. Tatsächlich ist der Prozess vor uns weiterhin vielfältig gestaltet, die genauen Umstände sind wie folgt: 1. Vor dem Eingang des Flüssiggases in die Anlage sowie nach dem Ausgang aus der Anlage gibt es eine Verbindungslinie. Das war bereits der Prozess, als es noch keine Anlage zur Entwässerung und Entalkoholisierung von Flüssiggas gab – dieser Prozess wird auch heute noch beibehalten. Hauptsächlich wird nach dem Abschalten der Zufuhr zum Desulfurisierungsgerät die Verbindung geöffnet, wenn es nötig ist. Was das Katalysatorgerät im Oberstrombereich danach macht, geht uns nichts an. Vor dieser Linie gibt es einen separaten Zugang zum Bereich der Flüssiggasbehälter. Sollte im Entschwefelungsgerät ein Problem auftreten und die Zufuhr unterbrochen werden müssen, bietet sich zudem ein Ausgang für die Anlagen weiter flussaufwärts an (Nicht-konforme Linie 1). Außerdem handelt es sich dabei auch um einen Ausgang für flüssiges Gas unter Druck, wenn in meiner Anlage die Desulfurisierung des flüssigen Gases vorübergehend stillgelegt wird. Die Rohstoffe für die Desulfurisierung des flüssigen Gases stammen nicht nur aus dieser Quelle. 2. Derzeit gelangt das Flüssiggas über einen separaten Leitungsstrang direkt in die Anlage zur Entschwefelung und Entalkoholisierung des Flüssiggases. Das Flüssiggas am Eingang dieser Anlage kann anschließend über einen weiteren Leitungsstrang in den Tankbereich für Flüssiggas geleitet werden („Ungeeigneter Leitungsstrang 2“). Auch die Anlage zur Entschwefelung und Entalkoholisierung muss gelegentlich vorübergehend stillgelegt werden – meist aufgrund von Verkalkungen durch Alkalilösungen. 3. Derzeit wird das Flüssiggas direkt an die Gasabteilung geliefert, doch es gibt auch eine Leitung vom Desulfurisierungsprozess direkt zum Lagerbereich (Leitung 2). Die Gasabteilung kann außerdem zeitweise stillgelegt werden. Zudem handelt es sich dabei um die Ausgangsleitung für das Flüssiggas bei Wassereinfluss im System – in solchen Fällen kann das Gas nicht in die Gasabteilung geleitet werden.
Reply #42016-03-01
Das bedeutet also, dass man die Fälle berücksichtigt, in denen die Entschwefelung unter normalen Bedingungen nicht erfolgreich ist. Es geht dabei nur um solche abnormalen Bedingungen – wie zum Beispiel während der Start- und Stoppszeiten –, bei denen das verarbeitete Flüssiggas nicht den Anforderungen entspricht. Dieses mangelhafte Flüssiggas muss in einem separaten Behälter aufbewahrt werden, richtig?
Reply #52016-03-16
Am besten wird das Desulfurierungsmittel erneut hinzugefügt, anschließend geht es in den Tankbereich
Reply #62016-08-12
Hallo, wie hoch ist der Entschwefelungsgrad von Flüssiggas mit MDEA-Verdünnungslösung? Kann 20 mg/m3 erreicht werden?
Reply #72016-08-12
20 ist die Menge an H2S im Flüssiggas
Reply #82016-08-21
Auf eine Frage wie deine würde ich denken, dass selbst die Betreffenden nicht wissen, wie sie dir antworten sollen. Kennen Sie die Kontrollindikatoren für Flüssiggas-Produkte?

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