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Welche sind die Grundsätze für die Gestaltung der Abflussöffnung des Gasifizierungs-Schlammes? Durch Verkleinerung der Größe des Schlackenauslasses wird, unter Berücksichtigung der Anforderungen an den Schlackenabfluss, die Verweildauer der Reaktanten verlängert. Ist es sinnvoll, den Schlackenauslass angemessen zu verkleinern?
Es ist nicht besonders wichtig – wenn die Qualität der Ziegel für den Abflusskanal nicht stimmt, verkürzt sich deren Lebensdauer. Doch wenn außerdem der Abflussrohr durchbrennt, ist das wirklich nicht mehr auszugleichen.
Eine Verkleinerung des Schlackenauslasses kann das Risiko einer Verstopfung des Auslasses beim Entfernen der Schlacke erhöhen
Last am Verdampfer, Systemdruck
Der Schlackenauslass verkleinert sich und die Verweildauer nimmt zu. Gleichzeitig ändern sich auch die drei Reaktionszonen im Ofen. Durch die Verkleinerung des Schlackenauslasses steigt die Geschwindigkeit des Schlackestroms. Bei derselben Ascheschmelztemperatur und Betriebstemperatur bleibt daher weniger Schlacke am Auslass hängen. Zudem ändern sich durch die Veränderungen im Strömungsfeld auch die Ablagerungen an den Feuerfestziegeln im Ofen. Am Beispiel der Verengung des Schlackenauslasses: Dadurch erhöht sich die effektive Gasmenge. Entscheidend ist jedoch, ob tatsächlich eine Steigerung der Kohlenstoffumwandlung stattfindet und ob dadurch der Kohleverbrauch pro Tonnen Produkt im nachfolgenden System sinkt. Falls nicht, führt ein zu hoher Kohlenmonoxidgehalt zu erheblichen Belastungen – das vorherige System kann dann nicht mit voller Leistung arbeiten.