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Dieser Beitrag wurde zuletzt von zhxbkofkyo am 4.3.2016 um 15:04 bearbeitet. Wie der Titel schon sagt: Wenn die Fließrate der Flüssigkeit in der Absorptionskolonne sehr gering ist, liegt der Wehr- Faktor wohl bei etwa 0,3. Bei der Berechnung des Absorptionsgleichgewichts gibt es keine Probleme. Welche Probleme können jedoch aus hydraulischer Sicht entstehen? Gibt es Möglichkeiten, die Struktur der Trennplatten zu verbessern? Kann ein solcher Turm in der Praxis funktionieren?
Bei geringem Durchfluss kann das Gas Flüssigkeitströpfchen mit sich führen, was sogar zu einem Rückmischen führt und die Effizienz verringert
Dann opfere ich etwas an der Anzahl der Platten – wenn ich die Anzahl der Platten erhöhe, kann man dann letztendlich die Anforderungen erfüllen? Da die Anforderungen des Auftraggebers sehr streng sind – im Gaszustand wird eine sehr niedrige Konzentration gefordert, im Flüssigkeitszustand hingegen eine sehr hohe Konzentration – kann nur eine sehr geringe Menge an Reinigungsmittel verwendet werden. Unterhalb der mittleren Schicht kann hingegen mit einem hohen Durchfluss gearbeitet werden
Eigentlich kenne ich mich auch nicht besonders gut mit Absorptionskolonnen aus – und ich bin mir nicht sicher, ob das die richtige Methode ist. Ich habe den Eindruck, dass es nicht lohnenswert ist, auf die Anzahl der Treppenplatten zu verzichten. Wenn jedoch die Durchflussmenge gering ist, könnte man durch Verringerung des Öffnungsgrades sowie des Öffnungsdurchmessers eine bestimmte Dicke der Flüssigkeitsschicht beibehalten. Gleichzeitig könnte man die Geschwindigkeit des Gasstroms verringern, um ein Mitführen von Flüssigkeitstropfen zu vermeiden. Allerdings würde dadurch auch die Kontaktfläche zwischen Gas und Flüssigkeit abnehmen. Deshalb muss man das alles gründlich abwägen. Meiner Meinung nach ist die Methode mit der Anzahl der Treppenplatten daher keine gute Lösung
Bei bereits in Betrieb befindlichen Trennkolonnen kann es bei zu geringem Flussverhältnis zum Auslaufen der Flüssigkeit kommen oder es entsteht eine Abweichung des Gasstroms, was die Trenneffizienz verringert