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Während der Sommerproduktion wurde der Viskositätsreduktionsreaktor abgeschaltet (Überbrückungslinie eingerichtet), wodurch kein Material mehr durchfließen konnte. Dadurch sank die Temperatur allmählich. Da es sich jedoch um eine Wasserstoffumgebung handelte, befürchteten die Fachleute, dass dies zu Rissen durch Wasserstoff führen könnte. Gleichzeitig ließ sich keine Mindestbetriebstemperatur für den Reaktor angeben. 1. Nach welchen Kriterien wird in der Regel die Mindestbetriebstemperatur festgelegt? Wasserstoffpartialdruck? 2. Die Betriebsdruck liegt bei etwa 4,0 MPa (Druck am Eingang des Reaktors). Wie hoch ist die entsprechende minimale Betriebstemperatur? Manager-Diskussionsgruppe
Das findet sich in der Regel in den Abschlussunterlagen. Welche Fachdisziplin befasst sich mit der minimalen Betriebstemperatur bei wasserstoffbedingtem Rissbildung? Maschinen? Ausrüstung? Prozess?
Die niedrigste Betriebstemperatur bei einem Betriebsdruck von etwa 4,0 MPa
Bei einer Wandtemperatur von 93 Grad beträgt der Druck nicht mehr als 1/4 des Normaldrucks
In den technischen Fragen und Antworten zu Hydrokrakkungsanlagen heißt es: Die für die Reaktoren in Hydrokrakkungsanlagen verwendeten Materialien sind meist 2 1/4Cr-1Mo. Da Chrom-Molybdän-Stähle über einen längeren Zeitraum bei Temperaturen zwischen 370 und 575 °C verwendet werden, kann das Material spröde werden. Deshalb besteht bei dieser Stahlsorte die Möglichkeit von sprödem Bruch bei Temperaturen unter 121 °C. Daher wird allgemein empfohlen: Bei Temperaturen unter 121 °C sollte der Druck in Anlagen aus 21/4Cr1Mo- und 3Cr1Mo-Stahl auf einem Niveau gehalten werden, bei dem die entstehenden Spannungen 20 % der Zähigkeit des Materials nicht überschreiten. Aufgrund der Differenz zwischen der Temperatur im Reaktor und der Temperatur an der Außenwand des Reaktors wird in einigen Fällen diese Temperatur auf 135 °C erhöht. Zudem sollten Orte mit besonders hohen Restspannungen oder mechanischen Belastungen sorgfältig überwacht und genauer untersucht werden. Um die Sicherheit zu gewährleisten, wird in der Regel gefordert, dass bei einer Temperatur unter 135 °C der Druck nicht mehr als 1/4 des Gesamtdrucks betragen darf. Beim Starten des Reaktors muss zunächst die Temperatur erhöht und anschließend der Druck. Beim Stilllegen des Reaktors muss zunächst der Druck gesenkt und danach die Temperatur. Was die Aspekte des Maschinendesigns betrifft, so sollte die Kühlgeschwindigkeit 25 °C/Stunde nicht überschreiten. Zudem darf die Temperatur des Reaktors erst dann unter 135 °C gesenkt werden, wenn der Druck auf 1/4 des Gesamtdrucks gefallen ist. Diese Maßnahmen sind vorteilhaft für den Stress auf den Geräten, zur Verhinderung des Abblätterns der Aufbruchschichten sowie zur Vermeidung von Schäden durch Zähmungsbrüchigkeit. Um zu verhindern, dass während der Stillstandzeiten die Edelstahlaufbruchschichten des Reaktors sowie die Innenwände der Edelstahlprozessleitungen mit feuchter Luft in Berührung kommen und so Eisensulfid an der Metalloberfläche entsteht, was wiederum zu einer Stresskorrosionszerstörung des Edelstahls führen kann, wurden Maßnahmen zur Stickstoffschutzbehandlung der Geräte und Leitungen oder zur alkalischen Neutralisierung und Reinigung vorgeschrieben.
Die Betriebstemperatur und -druck werden in Abhängigkeit vom Katalysator festgelegt. Auch die Wahl des Reaktors erfolgt entsprechend. Die technischen Daten des Geräts werden Ihnen mitgeteilt
Es wurde wohl kein offizielles Prozesspaket verwendet! Es sollte eine Rückleitungsleitung für Wasserstoff geben, Temperaturregelung
Die von Ihnen erwähnte minimale Betriebstemperatur hängt vom Material ab. In unseren Reaktoren muss die Wandtemperatur bei einem Druck von über 2,0 MPa über 100 °C liegen.