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Ich habe gemäß dem „Praktischen Handbuch für die Ventilgestaltung (2. Auflage)“ einen Wert von do=40 mm und DN=65 mm ermittelt (Seite 1204). Anschließend folgt die Berechnung für das Dichtungsdesign des Sicherheitsventils – dabei wird der Durchmesser der Dichtfläche sowie die Breite dieser Fläche benötigt. Im PDF steht, dass diese Werte vom Entwerfer vorgegeben werden sollen, doch mein Dozent hat mir diese Daten nicht mitgeteilt. . . Wird dieser Wert aus Erfahrung bestimmt oder kann er in irgendwelchen Standards nachgelesen werden? Ich habe eine vollständig öffnende Feder-Sicherheitsventil konzipiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Yimi am 7.4.2016 um 20:25 bearbeitet. Das ist keine Erfahrungspunktzahl – diese kann in den Standards nachgelesen werden. Die Beschaffungsdatenblätter oder Spezifikationen für Sicherheitsventile sollten die verwendeten Flanschstandards sowie die Art der Dichtflächen angeben. Entwurf oder vom Benutzer festgelegt.
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Die Konstruktion der Ventile sollte möglichst vollständig auf Standards beruhen – man sollte nicht schätzen. Andernfalls ist eine Umsetzung nicht möglich. Insbesondere bei Sicherheitsproblemen handelt es sich dabei um keine Kleinigkeit
Zunächst möchte ich mich bei allen bedanken. Später habe ich lange gesucht und auf Zhiwang einen Artikel gefunden, in dem stand, dass die Formel für den Dichtungsdruck der Sicherheitsventile im „Praktischen Handbuch zur Ventilgestaltung“ falsch sei. Danach suchte ich in der Bibliothek nach einem „Handbuch zur Berechnung der Ventilgestaltung“ und fand im Anhang B die Angaben zur Dimensionierung der Dichtflächen.
Die Formel zur Berechnung des Dichtungsdrucks ist richtig – falsch ist lediglich die Annahme, dass ein bestimmter Mindestdichtungsdruck erforderlich sei. Wenn man sich an die Vorgaben im Handbuch zur Ventilgestaltung hält, dann kann kein Sicherheitsventil so konstruiert werden, dass es den Anforderungen entspricht.