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Der zweite Teil des Satzes in 345.4.2 (c) der ASME B31.3 2014 lautet wie folgt: In den Fällen, in denen das Rohrleitungssystem aus gleich langen Abschnitten mehrerer Materialien bestehen kann, muss das ST/S-Verhältnis auf dem minimalen berechneten Verhältnis der verwendeten Materialien beruhen. Wie soll dieser Satz verstanden werden?
Wenn im Rohrleitungssystem die äquivalenten Längen mehrerer Materialien vorliegen, muss die Berechnung auf dem kleinsten berechneten Anteil des enthaltenen Materials basieren.
Verstehe es immer noch nicht – in welchen Situationen sollte das verwendet werden?
Der Quotient ST/S in der obigen Gleichung darf weder kleiner als 1 noch größer als 6,5 sein. Wird dieses Verhältnis 6,5 überschritten, wird 6,5 verwendet. Falls durch den in der obigen Formel ermittelten Prüfdruck die nominalen, durch den Druck verursachten Spannungen oder axialen Spannungen den Versagungspunkt des Materials bei diesem Prüfdruck überschreiten, kann der Prüfdruck auf einen Wert gesenkt werden, bei dem der maximale Wert dieser Spannungen auf dem Niveau der Versagungsspannung liegt.
Dasselbe Rohrleitungssystem kann aus mehreren Abschnitten unterschiedlicher Materialien bestehen; beispielsweise ein Abschnitt aus X70 und ein anderer aus X60. Der ST/S-Wert wird dabei aus dem Wert des verwendeten Materials berechnet – genauer gesagt, aus dem Minimum dieser Werte