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Die beiden am häufigsten verwendeten Gliederketten in unserer Metallverarbeitungsbranche sind 304 und 316. Der Hauptunterschied zwischen den Gliederketten aus Edelstahl 316 und Edelstahl 304 liegt in deren chemischem Aufbau. Ehrlich gesagt hat die Gliederkette aus Edelstahl 316 eine bessere Korrosionsbeständigkeit – sie eignet sich daher besser für Umgebungen mit hohen Temperaturen. Deshalb verwenden Ingenieure in solchen Fällen in der Regel Kettenplatten aus 316-Edelstahl. Mit Ausnahme von besonderen Fällen: In einer Umgebung mit konzentrierter Schwefelsäure darf man keine Ketten aus 316-Edelstahl verwenden, da sonst unnötige Schäden entstehen können. Jeder, der Maschinenbau studiert, hat bereits etwas über Gewinde gelernt. Unter hohen Temperaturen können die Gewinde verkleben – in solchen Fällen ist es notwendig, einen schwarzen, festen Schmierstoff aufzutragen. Das zeigt uns zwei Dinge: 1. Molybdän ist tatsächlich eine Substanz, die hitzebeständig ist. 2. Molybdän reagiert leicht mit teuren Schwefelionen und bildet so Sulfide. Es gibt keine Edelstahlkettenplatten, die der Korrosion standhalten können. Im Grunde genommen ist eine Edelstahlkette nichts anderes als Stahl mit vielen Verunreinigungen – es handelt sich dabei um ein Verbindungsmittel, das durch Reaktion mit anderen Stählen entsteht.
Die Korrosionsbeständigkeit von 316L ist um ein Vielfaches besser als die von 304! ~