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Sehr geehrte Experten, das Medium wird aus dem Niederdruckbehälter über eine Pumpe in den Hochdruckbehälter gepumpt. Der Druck im Hochdruckbehälter beträgt 4 MPa. Reicht es aus, wenn die Pumpe bei ihrem höchsten Wirkungsgrad einen Auslassdruck von mehr als 4 MPa erreichen kann? Wie zeigt sich außerdem der Rückdruck von 4 MPa im Hochdruckbehälter in der Widerstandskurve des Rohrnetzes? Danke.
Es ist notwendig, dass das Planungsbüro eine Datenblatt für die Pumpen sowie einen Anfragebrief erstellt. Pumpen haben einen Nennpunkt und einen Betriebspunkt, die nicht unbedingt am Punkt der höchsten Effizienz liegen. Die Nennhubhöhe muss die Leitungsverluste überwinden und das Medium zum Hochdrucktank befördern; die genaue Höhe muss von der Planungsgesellschaft berechnet werden. API610 verlangt, dass der Nennpunkt am besten rechts vom Punkt der höchsten Effizienz liegt. Viele Pumpen schaffen es nicht, diesen Punkt zu erreichen. Es ist jedoch ratsam, dass der Nennpunkt der Pumpe bei mindestens 90 % des Durchflusses beim Punkt der höchsten Effizienz liegt.
Es müssen die Saugdrucke, die Volumenverluste der Pumpe, die Druckverluste in den Ein- und Auslassleitungen (die vom Medium abhängen, also von der Fließgeschwindigkeit sowie von der Größe der Leitungen), der Rückdruck am Auslass, der Druckverlust durch Filter sowie die Druckverluste an Ventilen und Verbindungsstücken berücksichtigt werden. Man kann Aspen zur Berechnung verwenden, um schließlich den Auslassdruck zu ermitteln. Nach Berechnung des Drucks werden der Eingangsdruck, die Dichte sowie der Sättigungsdampfdruck des Mediums an den Hersteller übermittelt. Anschließend wählt dieser die für Ihre Anwendung geeignete Pumpe aus – mit Angaben zu Hubhöhe, Leistung und Nennförderhöhe.