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Die Vorschriften für die Abnahme von Rohrleitungsbauprojekten sowie die Richtlinien GB20801 für Industrierohrleitungen besagen, dass erst nach Durchführung des Drucktests ein Lecktest durchgeführt werden darf. In den Vorschriften TSG G001 zur Sicherheitsüberwachung von Kesseln hingegen wird vorgeschrieben, bei Rohrleitungen mit Wärmeträgeröl zunächst einen Lecktest durchzuführen und anschließend den Drucktest. Nach welchen Vorschriften erfolgt also die Prüfung der Rohrleitungen in den Ölkesselräumen?
Falsche Verständnis. Zuerst wird kein Dichtheitstest durchgeführt, erst danach der Drucktest. Kessel mit organischen Trägmitteln: Nur bei Druckprüfungen mit organischen Trägmitteln muss zuerst eine Dichtheitsprüfung durchgeführt werden. Der Zweck dabei ist es, zu verhindern, dass während der Druckprüfung große Mengen an dem organischen Trägermittel entweichen und dadurch Schäden entstehen. Wenn ein Drucktest mit Wasser durchgeführt wird, gilt diese Anforderung nicht.
Ja, aber bei Industriepipelines steht auch nicht, dass nach dem Drucktest ein Dichtheitstest durchgeführt werden muss. Es heißt lediglich, dass nach dem Drucktest ein Dichtheitstest erfolgen soll – und das hat nichts mit diesem Drucktest zu tun.
Gemäß den Bauabnahmenvorschriften dürfen unabhängig von der Art des Drucktests nur nach Bestehen dieser Tests die Dichtheitstests durchgeführt werden
Druckprüfungen, einschließlich hydraulischer und pneumatischer Prüfungen, wobei der Wasserdruck eine Art von hydraulischem Druck ist. Nur wenn man bei der Hydraulikprüfung einen heißen organischen Träger (z. B. Wärmeträgeröl) verwendet, ist es erforderlich, zunächst eine Dichtheitsprüfung durchzuführen. Zweck des Dichtheitstests ist es, die Dichtigkeit des Systems zu überprüfen ; Drucktests dienen zur Überprüfung von Schweißnähten, insbesondere hinsichtlich der Stärke und der Qualität des Schweißens.
Ich habe eine Frage: Können diese beiden Experimente nicht gleichzeitig durchgeführt werden? Ich denke, man kann sie zusammenfassen