Dieser Beitrag wurde zuletzt von ylb913 am 16.8.2016 um 12:46 geändert. Der Sättigungsdampfdruck von Propylen bei 70°C beträgt 3,095 MPa. Daher befindet sich Propylen bei Drücken von 70 bzw. 17 kg/cm² im gasförmigen Zustand. PV = nRT, daher V = nRT/P. n = W/M, daher W = nM. ρ = W/V, daher ρ = nMP/(nRT) = MP/RT. M = 42, P = 17 + 1 = 18 Atmosphären, R = 0,082, T = 273 + 70 = 343. ρ = MP/RT = 26,88 kg/m³. Es gibt eigentlich noch einige andere Berechnungsmethoden. 1. Die Dichte im Standardzustand lässt sich leicht berechnen: Es wird das Molekulargewicht durch das molare Volumen von 22,4 geteilt. 42/22,4 = 1,875. Die Einheit ist Gramm pro Liter oder Kilogramm pro Kubikmeter. Dann nach PV/T = P0V0/T0: (1) Einfache Erklärung: Bei steigendem Druck nimmt die Dichte zu, bei steigender Temperatur nimmt die Dichte ab. Daher: 1,875 * (18/1) * (273/343) = 26,86 kg/m³. (2) Herleitung: Um die Dichte des Stoffes unter den tatsächlichen Bedingungen zu berechnen, wird die Dichte des Gases bei Standardbedingungen herangezogen. Es gilt also: ρ/ρ0 = (MP/RT) / (MP0/RT0) = PT0/P0T. Da M/22,4 = ρ0 ist (die grundlegende Einheit für die Molekülmasse ist g/mol; pro Mol entsprechen 22,4 Liter. Durch Division erhält man Gramm pro Liter – umgerechnet sind das kg/Nm³). Mit P0 = 1 und T0 = 273 ergibt sich: ρ/ρ0 = P*T0/T. Somit gilt: ρ = ρ0 * P * T0/T. 2. Bei Standardbedingungen gibt es auch eine Berechnungsmethode im Vergleich zur Luft. Die Molekülmasse der Luft beträgt 29, ihre Dichte bei Standardbedingungen liegt bei 1,293. (1,293/29) * 42 = 1,873 kg/m³.