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Unser Unternehmen produziert eine chemische Rohstoffart (Benzoesäure) in tablettenförmiger oder pulvriger Form. Unter normalen Umständen hat es einen leicht irritierenden Rosenduft. Manchmal beschweren sich Kunden darüber, dass der Geruch zu stark ist. Der Chef bat mich, eine Norm für diesen Geruch festzulegen. Doch es ist schwierig, einen Geruch genau zu beurteilen – verschiedene Menschen haben unterschiedliche Ansichten dazu. Wenn die Mitarbeiter in der Werkstatt den Duft prüfen, sagen sie alle, dass er nicht besonders stark ist. Die Mitarbeiter im Büro hingegen behaupten meist, dass der Geruch sehr stark sei. Ich habe im Internet gesucht, aber kein gutes Gerät gefunden – der entscheidende Punkt ist, dass der Geruchunterschied viel zu gering ist. Wie erkennen die Leute das?
Was den Geruch von Chemikalien angeht, so haben verschiedene Menschen aufgrund von Unterschieden in der Nase unterschiedliche subjektive Wahrnehmungen derselben Substanzen. Für die Leute in der Werkstatt ist dieser Geruch kaum wahrnehmbar, denn deren Geruchssinn hat sich an diesen Geruch gewöhnt und ist dadurch abgestumpft ; Für diejenigen, die noch nie mit diesem Produkt in Berührung gekommen sind, kann dieser Geruch jedoch sehr intensiv und reizend wirken. Haben Sie schon mal einen Spruch gehört? Es ist wie im Geschäft mit Abalonen: Wenn man lange dort bleibt, bemerkt man den Gestank nicht mehr – so ist das Prinzip. Die Nase des Menschen kann durch anhaltende Reize abgestumpft werden.