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Unfallfall-Analyse: Jeden Montag eine Frage (16). Für die Teilnahme gibt es +3 Punkte; für richtige Antworten zusätzlich 1–10 Punkte

2016-08-22View Original

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In einer Fabrik für industrielle Erzeugnisse brach ein schwerer Brand aus, bei dem 84 Menschen ums Leben kamen und mehr als 40 Menschen verletzt wurden. Der Ablauf des Unfalls war folgender: Das Gebäude der Fertigungsstätte war ein dreistöckiges Stahlbetongebäude. Im ersten Stock befanden sich die Schneidereien sowie Lagerräume. Die Lagerräume waren mit Holzbrettern und Eisengittern abgeteilt. In den Räumen lagen brennbare Materialien wie Schaumstoff in einer Höhe von bis zu 2 Metern. Die Elektrokabel, die über die Decke der Lagerräume verliefen und über die Eisengitter hinausragten, waren nicht isoliert. Als Sicherung für den Hauptstromschalter wurden stattdessen zwei Stahldrähte verwendet. Im zweiten Stock befinden sich die Werkstätten für Handnähen und Verpackung sowie die Büros. Die Toilette wurde in eine Küche umgewandelt; darin stehen zwei Flaschen mit Flüssiggas. Im dritten Stock befindet sich die Fertigwarenwerkstatt. Die Fabrik wird nach dem Prinzip der geschlossenen Verwaltung betrieben. Von den beiden Treppen ist die östliche mit einem Eisengitter abgetrennt und führt nicht in das Gebäude hinein. Auf der Plattform der westlichen Treppe liegen Unmengen an Gegenständen. Vier Türen im Erdgeschoss sind verschlossen; eine weitere Tür ist durch ein Eisengitter von den Werkstätten abgetrennt. Die Arbeiter können nur durch die Tür im Südwesten hinein- und herausgehen. Dabei müssen sie durch einen schmalen Gang, der mit Eisengittern umgeben ist und nur 0,8 Meter breit ist, gehen, um den Zutritt zu erhalten. Alle Fenster sind außerdem mit Eisengittern sowie Stacheldraht versehen. Die Ursache des Brandes war ein Kurzschluss in den Stromleitungen, der die brennbaren Stoffe im Lager in Brand setzte. In der Anfangsphase des Brandes war das Feuer noch nicht groß. Einige Mitarbeiter versuchten, die Feuerwehrhydranten zu öffnen und Feuerlöscher einzusetzen, doch aufgrund mangelnder Kenntnisse über deren Bedienung blieben ihre Bemühungen erfolglos. Durch den Schornsteineffekt des offenen Lastenaufzugs in der Südostecke im Erdgeschoss breitete sich das Feuer schnell auf das zweite und dritte Stockwerk aus. Alle Arbeiter im Erdgeschoss konnten fliehen. Der Werksleiter, der im zweiten Stock arbeitete, organisierte keine Evakuierung der Arbeiter, sondern öffnete selbst ein Fenster und kletterte an einem Seil in die Freiheit. Auf den zweiten und dritten Stockwerken versuchten 300 Mitarbeiter in Panik, ohne Anleitung nach unten zu gelangen. Da das Nordwesttor am Eingang zur Treppe verschlossen war, mussten die Mitarbeiter um die Ecke gehen und durch den Kontrollpunkt, um durch das Südwesttor entkommen zu können. Der Weg war eng und überfüllt; es kam zu Gedränge. Zudem herrschte dichter Rauch und Feuer, wodurch die Sicht eingeschränkt war. Viele Mitarbeiter wurden durch Giftgase in der Nähe des Treppeneingangs bewusstlos – dadurch entstanden schwere Verluste. 1. Das „Zurück“-Zeichen bedeutet _______. A. Verstärkte Isolierung B. Doppelte Isolierung C. Betriebsisolierung D. Grundisolierung 2. Das Stromverteilungssystem der in dem Fall beschriebenen Kunsthandwerksfabrik sollte _______ sein. A. TT-System B. PT-System C. TN-System D. Alle drei genannten Systeme sind möglich. 3. Die sichere Strombelastbarkeit des Leiters hängt von _______ ab. A. Querschnitt des Leiters
B. Material des Leiters
C. Länge des Leiters
D. Isolationsmaterial

4. Schaumlöscher eignen sich zur Bekämpfung von _______. A. Brandklasse A B. Brandklasse B C. Brand mit elektrischem Strom D. Brandklasse C 5. Welche Probleme gab es bei der Bewältigung des oben genannten Notfalls? A. Die Notausgänge waren verschlossen und die Fluchtwege zu eng, wodurch die Arbeiter nach dem Unfall nicht schnell evakuiert werden konnten. B. Den Arbeitern wurde keine Notfallausbildung oder -übung angeboten, wodurch sie über keinerlei grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Notfällen verfügten und daher nicht in der Lage waren, die Feuerlöschanlagen rechtzeitig einzusetzen. C. Der Leiter des Unternehmens floh vor Ort und leitete die Rettungsmaßnahmen nicht. D. Es wurde kein Notfallplan erstellt, und auch die Aufgaben der Personen, die für die Rettungsarbeiten zuständig sind, wurden nicht festgelegt. Referenzantworten: 1.B 2.C 3.ACD 4.AB 5. ABCD
Reply #22016-08-22
1. B; 2、C ; 3, A ; 4. A ; 5, A
Reply #32016-08-22
1. Das „Zurück“-Zeichen bedeutet _______. B. Doppelisolierung 2. Im vorliegenden Fall sollte das Verteilungssystem der Werkstatt _______ verwenden. C.TN-System: Die sichere Strombelastbarkeit der Leitungen hängt von _______ ab. A. Querschnitt des Leiters
C. Länge des Leiters
D. Isolationsmaterial
4. Schaumlöscher eignen sich zur Bekämpfung von _______. A. Brandklasse A B. Brandklasse B
5. Welche Probleme treten bei der Bewältigung solcher Unfälle auf? ( )
A. Die Notausgänge sind verriegelt und die Fluchtwege zu schmal – dadurch können die Arbeiter nach einem Unfall nicht schnell fliehen.
B. Den Arbeitern wurde keine Notfallschulung oder -übung gegeben; daher fehlen ihnen grundlegende Kenntnisse sowie Fähigkeiten zur Selbstrettung, sodass sie Feuerlöschgeräte nicht rechtzeitig einsetzen können.
C. Der Verantwortliche des Unternehmens floh vom Einsatzort und übernahm keine Leitung der Rettungsmaßnahmen.
D. Es wurde weder ein Notfallplan erstellt noch wurden die Aufgaben der Rettungsorganisationen sowie der beteiligten Personen festgelegt.
Reply #42016-08-22
1ab2b3a4abd5abcd
Reply #52016-08-22
1B 2A 3ABC 4AB 5ABC
Reply #62016-08-22
1、B.Doppelisolation 2、C.TN-System 3、ACD 4、AB 5、ABCD
Reply #72016-08-22
1、B 2、C 3、ACD 4、AB 5、ABCD
Reply #82016-08-22
1.b 2.c 3.a 4.ab 5.abcd
Reply #92016-08-22
1. B. 2. A. 3. ACD. 4. A. 5. ABCD.
Reply #102016-08-22
1 B 2 C 3 ACD 4 AB 5 ABCD
Reply #112016-08-22
B;C;ACD;AB;ABCD

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