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Es gibt eine Geschichte: Ein Bauer hasste die Ratten auf seinem Hof sehr. Deshalb stellte er Falle auf, um sie zu fangen. Die Ratten waren Tag und Nacht in Sorge und erzählten den Hühnern, Schweinen und Kühen, die ebenfalls auf dem Hof lebten, von dieser Situation. Die Henne brütet gerade ihre Eier aus und sagt: „Kümmere dich lieber um dich selbst!“ Das Schwein schläft und wird durch den Lärm ungeduldig. Es sagt: „Stört die Leute nicht in ihrem Schlaf! Was hat eine Mausfalle mit mir zu tun?“ Die Kuh hingegen frisst gemütlich Gras und sagt gleichgültig: „Macht euch keine Sorgen um mich. Wann hat man schon gehört, dass eine Mausfalle eine Kuh töten kann?“ Später kommt eine Schlange vorbei, deren Schwanz in der Mausfalle stecken bleibt. Die Schlange beißt daraufhin die Bäuerin, die zum Ort des Geschehens eilt. Der Bauer bringt seine Frau ins Krankenhaus. Um ihr wieder zu Kräften zu verhelfen, tötet er die Henne und kocht ihren Brustfleisch zu Hühnerbrühe. Das Schwein wurde getötet und zu Essen zubereitet, um Verwandte und Freunde, die auf die Nachricht hin kamen, zu bewirten. Schließlich mussten wir die Kühe zum Schlachthof verkaufen, um die hohen Medikamentenkosten zu decken… In unserer Arbeit kann jede kleine Verfehlung oder jedes unbedachte unsichere Verhalten wie eine Falle wirken – es existiert zwar objektiv, wird aber oft übersehen. Es scheint, als hätte es nichts mit uns zu tun – doch die negativen Folgen können großen Schaden anrichten. Als Bergarbeiter achten wir ständig auf eine sichere Arbeitsweise. „Sichere Arbeitsbedingungen“ sollten nicht nur ein Slogan sein, sondern vielmehr die wichtigste Richtlinie in unserer Arbeit – die einzige Maßnahme, um unsere persönliche Sicherheit zu gewährleisten. Man darf die Gefahren der Zukunft nicht ignorieren, nur weil es in der Vergangenheit keine Probleme gab. Dieses Prinzip zu vergessen, bedeutet, sich selbst zusammen mit den Zutaten an den Rand des Gefahrenbereichs zu bringen. Als Bergarbeiter ist das Risiko bei jeder Aufgabe ohne angemessene Sicherheitsmaßnahmen weitaus größer als im Krieg. Denn im Krieg müssen nicht alle Menschen ihr Leben opfern, und bei der Kohleproduktion kann niemand den Unfällen entgehen, wenn es keine Maßnahmen zur sicheren Arbeit gibt. Die Arbeit in Kohlebergwerken ist genauso wie Kriegsführung: Ohne Sicherheitsmaßnahmen als „Waffen“ und ohne strenge Führung kann es zu Unfällen kommen, bei denen Menschen verletzt werden – manchmal sogar zu schweren Katastrophen mit vielen Toten. Zudem entstehen unermessliche wirtschaftliche Verluste. Deshalb muss die Arbeit in Kohlebergwerken genauso diszipliniert ablaufen wie in der Armee – mit klaren Befehlen und strenger Kontrolle. Die Geschichte lehrt uns, dass, wenn wir die Sicherheitsfallen ignorieren und es zu Verstößen sowie potenziellen Gefahren kommen lassen, das Ergebnis darin besteht, dass eine kleine Mausfalle ein ganzes Rind töten kann.
In derselben Umgebung gibt es nichts, was nichts mit den anderen Dingen zu tun hat. Viele Dinge haben zwar keinen direkten Zusammenhang miteinander, doch es besteht ein indirekter Zusammenhang
Vor einiger Zeit hat bereits ein Moderator diesen Inhalt veröffentlicht...
Es scheint, als ginge es einen nichts an, doch in Wirklichkeit hängt alles miteinander zusammen