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Warum führt ein langfristiger Betrieb der Zentrifugalpumpe bei niedrigem Durchfluss dazu, dass sich die Pumpe axial verbiegt
Beim Betrieb mit geringem Durchfluss weicht man von den geplanten Bedingungen der Pumpe ab, was zu einem Anstieg der hydraulischen Radial- und Axialkräfte führt. Dadurch kann sich die Welle biegen. Dieses Phänomen ist bei Pumpen mit einem einzigen Wirbelkörper besonders ausgeprägt. Bei Pumpen mit zwei Wirbelkörpern oder Leitblechen ist der Einfluss geringer, da die Radialkräfte dort automatisch ausgeglichen werden können – allerdings nicht vollständig. Der Wert dieser Kräfte ist dabei deutlich niedriger als bei Pumpen mit einem einzigen Wirbelkörper.
Welche Kraft ist nötig, um die Achse so stark zu biegen? Ist das nicht etwas übertrieben?
Wenn die Pumpe mit geringem Durchfluss arbeitet, entstehen starke Vibrationen. Bei längerer Betriebsdauer kann dies zu Schäden an den Lagern führen; in schweren Fällen kann sich sogar die Pumpe Axle verbiegen.
Wenn die Pumpe mit geringem Durchfluss arbeitet, kann es zu einem Vakuumzustand kommen. Dadurch wird die Verteilung der Flüssigkeit im Laufrad ungleichmäßig, was wiederum dazu führt, dass das gesamte Laufrad seine Dynamische Ausgewogenheit verliert. Die unregelmäßigen Bewegungen des Laufrads bewirken wiederum unregelmäßige Schwankungen am oberen Ende der Welle. Zudem wirkt auf das obere Ende der Welle eine viel größere Zentrifugalkraft als normal. Eine lange Betriebsdauer führt unweigerlich zu Problemen bezüglich der Geradlinigkeit der Welle – es entstehen Biegungen in der Welle.
Es wird geschätzt, dass Ihr Durchfluss unter 30 % des geplanten Durchflusses liegt. Dadurch entsteht Korrosion sowie axiale Bewegungen und Vibrationen. Auf Dauer versagt die Ausrichtung des Achsen – es wäre seltsam, wenn sich die Achse nicht biegen würde