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Heutzutage beruht die internationale Messung des UV-Schutzfaktors von Sonnenschutzprodukten hauptsächlich auf der Berechnung anhand der Testergebnisse zur Transmissionsrate des UV-Spektrums durch das Sonnenschutzprodukt. Es sollte hier betont werden, dass die Prüfung des UV-Transmissionsverhältnisses von Sonnenschutzkosmetika sich von der Prüfung des UV-Transmissionsverhältnisses bei herkömmlichen optischen Materialien unterscheidet. In den UV-Schutzprüfgeräten sollte eine Integrationskugel als Empfänger oder als Quelle für das UV-Strahlung verwendet werden, wobei die Messgeometrie den Bedingungen von 0/d oder d/0 entsprechen muss. Nachdem die UV-Transmissionsrate der Sonnenschutzkosmetik gemessen wurde, kann der SPF-Wert der Sonnenschutzkosmetik anhand einer Formel berechnet werden. http://www.kzwxcsy.com/upLoad/news/month_1507/201507221654237867.png Dabei steht Eλ für den relativen Einfluss des Erythemaspektrums; Sλ ist die Strahlungsintensität des Sonnenspektrums, gemessen in W·m-1·nm-1; Tλ ist der spektrale Transmissionsgrad von Sonnenschutzprodukten; dλ ist der Wellenlängenabstand. Ein Gerät zur Messung von Sonnenschutzmitteln sollte ein UV-Vis-Spektrophotometer mit Messgeometrien von 0/d oder d/0 sowie einer Scannfunktion sein. Sobald die geometrischen und spektralen Bedingungen des Messgeräts festgelegt sind, ist auch seine grundlegende Struktur bestimmt. Die allgemeine Zusammensetzung sowie der Strukturplan des Messgeräts sind in der folgenden Abbildung dargestellt. Die Abbildung zeigt die Messkonzepte für die Geometriebedingungen 0/d – bei der die Spektralanalyse zuerst durchgeführt wird (a) – sowie für die Geometriebedingungen d/0 – bei der die Spektralanalyse anschließend erfolgt (b). Dabei dient die Strahlungsquelle dazu, eine ausreichende und stabile Menge an ultravioletter Strahlungsenergie zur Durchführung der Tests bereitzustellen. Der Monochromator dispergiert die UV-Strahlungsenergie der Strahlungsquelle, um spektrale Messungen durchzuführen. Der Probenbehälter kann eine Befestigungsstruktur für die Proben bieten und den Einfluss von Störstrahlung so weit wie möglich verringern. Um zu gewährleisten, dass der Detektor den UV-Fluss aus allen Richtungen, der von den Sonnenschutzcremes emittiert wird, möglichst vollständig aufnimmt, wurde in der Konstruktion eine Kombination aus Integrationskugel und Photomultiplikator verwendet. Die vom Detektor erzeugten Signale werden verstärkt und verarbeitet, bevor sie an den Computer übertragen werden, um dort weitere Verarbeitungsschritte durchzuführen. Nehmen wir als Beispiel die Methode der Spektrenaufteilung unter den geometrischen Bedingungen von 0/d. Der genaue Messvorgang ist folgender: Das von der Strahlungsquelle ausgesendete Ultraviolettlicht wird durch einen Monochromator gestreut, wodurch es zu einem geradlinigen Lichtstrahl zusammengeführt wird. Dieser Lichtstrahl tritt von einer Seite des Probenmaterials ein. Die andere Seite der Probe liegt direkt an dem Fenster der Integrationskugel, sodass der spektrale Strahlungsfluss Φ0(λ), der in alle Richtungen von der Probe ausgeht, von der Integrationskugel aufgenommen werden kann. Auf dieselbe Weise kann, ohne ein Probenstück zu verwenden, der auf das Probenstück treffende Fluss Φi(λ) gemessen werden. Durch Berechnungen kann der spektrale Transmissionsgrad τ(λ) des Sonnenschutzmittels bei bestimmten Wellenlängen ermittelt werden. In Kombination mit den oben beschriebenen Messverfahren sowie unter Verwendung eines Monochromators zur Scannung der Wellenlängen, lässt sich somit der spektrale Transmissionsgrad bei verschiedenen Wellenlängen bestimmen. Da einige Zusatzstoffe in Sonnenschutzmitteln unter Einwirkung von UV-Strahlung fluoreszieren, müssen bei der Berücksichtigung der spektralen und geometrischen Bedingungen des Messgeräts auch die Auswirkungen der Fluoreszenz auf die Messergebnisse berücksichtigt werden.