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Haben die Wärmetauscher für das Schwefelprozessgas in Ihrem Unternehmen sowohl im Schalen- als auch im Rohrkreislauf Schwefelverschlüsse?

2016-10-21View Original

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von sxf1028102800 am 23.10.2016 um 14:05 bearbeitet. Der Ablauf des Prozessgastauschers ist wie folgt: Der Prozessgas, der aus dem ersten Umwandlungsgerät kommt, gelangt in den Eingangsbereich der Rohrleitung des Prozessgastauschers. Von dort aus gelangt das Gas zum Ausgang der Rohrleitung und weiter in den zweiten Kühler. Der Prozessgas, der aus dem zweiten Kühler kommt, gelangt anschließend in die Außenrohre des Prozessgastauschers – von dort aus geht es wieder ins zweite Umwandlungsgerät. Der flüssige Schwefel aus dem Rohrkreislauf des Prozessgaskühlers gelangt über einen Schwefelverschluss in den Flüssigschwefelbehälter. Im Gegensatz dazu ist im Gehäusekreislauf des Prozessgaskühlers kein Schwefelverschluss vorgesehen. Meiner Ansicht nach wird das Prozessgas, das aus dem Sekundärkühler kommt, etwas flüssigen Schwefel mitführen, der anschließend in den Gehäusekreislauf gelangt. Wenn das so weitergeht, wird sich im Gehäusekreislauf doch eine beträchtliche Menge an flüssigem Schwefel ansammeln, oder? Aber im Außenkreis unseres Prozessgas-Wärmetauschers ist kein Schwefelsperrelement für den Eingang des flüssigen Schwefels vorhanden. Ich verstehe das nicht – könnte mir bitte jemand helfen? Danke, Pluspunkte!
Reply #22016-10-22
Wir teilen uns einen für beide Strecken; vor dem Schwefelverschluss gibt es Doppelmanschettenventile, die umgeschaltet werden können. In der Regel ist bei geringer Belastung mehr flüssiger Schwefel im Rohrstrom vorhanden.
Reply #32016-10-22
Wenn man sich die alten Pläne ansieht, gibt es im Kesselkreislauf eine Abluftöffnung. Kein Schwefelverschluss angebracht.
Reply #42016-10-22
Der Prozessgasfluss in unserer Fabrik verläuft wie folgt: Das aus dem Claus-Ofen stammende Prozessgas durchläuft zunächst zwei Nachwärmkessel; Anschließend durch den ersten Schwefel-Kondensator {Das Prozessgas fließt durch die Rohrleitung im Inneren des Kondensators (der gekühlte Schwefel gelangt in den ersten Schwefel-Speicher und von dort in den Schwefelbehälter); das Wasser aus dem Niedertemperaturkessel fließt durch die Rohrleitung außerhalb des Kondensators} ; Die Gasphase, die aus dem ersten Schwefel-Kondensator austritt, gelangt in den Heizer für das Reaktionsmaterial der ersten Stufe (das Prozessgas fließt durch die Innenröhren, das Niedrigdruckdampf durch die Außenröhren; das Niedrigdruck-Kondenswasser gelangt in die Außenröhren des ersten Schwefel-Kondensators) ; Die aus dem Heizer austretende Gasphase teilt sich in zwei Ströme auf, die in einen ersten Umwandler gelangen. Die daraus hervorgehenden Gasphasen vereinen sich anschließend wieder zu einem einzigen Strahl ; Die Gasphase, die aus dem ersten Umwandlungsgerät austritt, gelangt in den zweiten Schwefelkondensator (für den weiteren Ablauf siehe Abschnitt eins). . . ) ; Die Gasphase, die schließlich aus dem Sekundärumwandler austritt, gelangt in den Endkondensator für Schwefel. Der abgekühlte flüssige Schwefel gelangt über den dritten Schwefelsperreinrichtung in den Behälter für flüssigen Schwefel. Die Gasphase wird hingegen in die Anlage zur Behandlung der Abgase geleitet. . . . . . . Am meisten flüssiges Schwefel entsteht beim ersten Schwefelsperregerät, danach kommt das zweite Gerät, und am wenigsten beim dritten. Allerdings verstopft das dritte Schwefelsperregerät am leichtesten (da dort eine Umluftheizung verwendet wird)
Reply #52016-10-22
Unsere alten Anlagen sind auch nicht in Schwefelversiegelungskammern untergebracht, aber es gibt Vorrichtungen zur Entleerung vor Ort; die Behälter werden regelmäßig entleert und anschließend gereinigt

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