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Dieser Beitrag wurde zuletzt von yuchenchf am 16.12.2016 um 11:04 bearbeitet. Dampf wird aufgrund seiner Eigenschaften wie der Leichtigkeit bei der Übertragung sowie des hohen Wärmeeinhalts als wichtiger Wärmeträger weit verbreitet eingesetzt. Sättigter Dampf gibt latente Wärme ab, es findet eine Phasenwandlung statt, und er verwandelt sich in Kondenswasser derselben Temperatur und derselben Masse. Dieses Kondenswasser enthält nicht nur noch viel Wärme, sondern ist außerdem Destilliertwasser und daher sehr geeignet zur Nachfüllung von Kesseln. Selbst wenn das Kondenswasser verschmutzt ist und nicht in den Kessel zurückgeführt werden kann, kann es für andere Heizprozesse verwendet werden, um die darin enthaltene Wärme voll auszunutzen. Die Wirtschaftlichkeit der Rückgewinnung von Kondenswasser ist erheblich – sie ermöglicht es Unternehmen, bis zu 30 % an Energieverschwendung zu reduzieren. Gleichzeitig hat die Rückgewinnung von Kondenswasser auch große gesellschaftliche Bedeutung. 1) Senkung der Kosten für die Dampferzeugung: Der Anteil der Wärme im Kondenswasser am Gesamtenergiegehalt des Dampfs liegt bei Normaldruck bei 15,7 % und bei 15 Barg bei 30,7 %. Wenn dieses Kondenswasser als Feuerungswasser verwendet wird, verringert sich die für den Erhitzungs- und Verdampfungsprozess benötigte Wärme. So werden die Brennstoffkosten für den Kessel erheblich gesenkt. Gleichzeitig verringert die Wiederverwendung des Kondenswassers den Wasserverbrauch für die Heizkessel und senkt somit die Wasserkosten. Außerdem kann das Kondenswasser, nachdem die im Transportprozess entstandenen Verunreinigungen entfernt wurden, direkt in den Entoxidierer des Kessels sowie in den Wasserspeicher des Kessels geleitet werden. Dadurch sinken die Kosten für die Wasserbehandlung. Darüber hinaus können in den Gebieten, in denen Vorschriften bezüglich der Abgastemperatur des Kondenswassers gelten, auch die Kosten eingespart werden, die durch die Herabsetzung der Temperatur des Kondenswassers entstehen. 2) Verbesserung der Qualität des Kesselwassers: Das Kondenswasser ist Destilliertwasser und enthält fast keine gelösten Feststoffe (TDS). Bei hohen TDS-Werten im Kessel treten leicht Blasenbildung und Wassergehalt im Dampf auf. Diese gelösten Feststoffe gelangen in das Dampfsystem und verschmutzen Steuerventile, Gasverbrauchseinrichtungen sowie Entwässerungsanlagen. 3) Verringerung der Abfallmenge: Dank des sehr niedrigen TDS-Werts des Kondenswassers führt eine größere Menge an Kondenswasser, das als Nachfüllwasser für den Kessel verwendet wird, dazu, dass der Kessel weniger Abfälle ausscheiden muss. Dadurch werden auch die Verluste an Energie und Wasser durch den Abfalltransport verringert. 4) Steigerung der Leistung des Kessels: Wenn Kondenswasser mit höherer Temperatur als Nachfüllwasser für den Kessel verwendet wird, wird die benötigte Wärme zur Erhitzung des Wassers verringert. Dadurch wird weniger Energie benötigt, um denselben Dampf zu erzeugen – was wiederum die Leistung des Kessels steigert. 5) Verlängerung der Lebensdauer des Systems und Erhöhung der Betriebssicherheit: Durch die kontinuierliche Wiederverwendung von Kondenswasser als Nachfüllwasser für die Kessel kann eine stabile und gute Qualität des Kondenswassers im System gewährleistet werden. Dadurch wird die Korrosion in Rohrleitungen, Ventilen und Geräten verringert, ihre Lebensdauer verlängert und der Betrieb des Systems wird sicherer. 6) Positive Auswirkungen auf die Umwelt: Die Wiederverwendung von Kondenswasser kann den Brennstoffverbrauch der Kessel verringern. Dadurch werden auch die CO2-Emissionen gesenkt. Zudem wird die Belastung der Luft durch NOx und SOx verringert, wodurch die Emissionsziele erreicht werden können. Kurz gesagt, es gibt viele Vorteile bei der Rückführung des Kondenswassers – allein schon durch die Verringerung des Wärmeverlusts kann man bis zu 30 Prozent sparen. Angesichts der wirtschaftlichen Verluste und anderer Folgen durch den Verschwendung von Kondenswasser können wir doch nicht untätig bleiben!