Thread Content
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 2005180005 am 3.11.2016 um 11:49 geändert. 1. Wie hoch sollte der Dampfdruck für die Heizung des Urethanrohrs sein? Der Schmelzpunkt von Urea beträgt 132,7℃ ; 2. Welche Gefahren bestehen bei den Urinleitungen? Urin entzieht bei hohen Temperaturen (160 °C) Ammoniak und bildet Dicyanhydrin. Ammoniakgas ist giftig und brennbar – können dadurch Vergiftungen sowie Brände entstehen? 2. Welche Sicherheitsmaßnahmen sollten bei der Konstruktion der Harnleitungen ergriffen werden? Experten mit Erfahrung in der Urea-Produktion – bitte um Antwort
Antwort: 1) Bei der Beheizung von Urea wird in der Regel ein Dampfdruck erforderlich, bei dem die Sättigungstemperatur über 135 °C liegt. In der Regel wird ein gesättigter Dampf mit einem Druck von 0,35 MPa bis 0,5 MPa verwendet. 2) Die Urea-Transportrohre gehören zu den Hochtemperaturrohren und weisen das Risiko von Korrosion sowie Verbrennungen auf. Deshalb ist es wichtig, geeignete Rohmaterialien zu verwenden. Zudem kristallisiert Urea leicht, weshalb eine angemessene Beheizung erforderlich ist. Doch hohe Temperaturen und ein langer Aufenthalt im Rohr führen zur Bildung von Dicyanhydrat. Was die Reizwirkung von Ammoniak angeht, so kann sie bereits bei normaler Atmung wahrgenommen werden. In einer solchen Umgebung können Menschen mit normaler Konstitution nicht lange verweilen. Besonders bedenklich ist der Schaden, den Ammoniak den Augen zufügt: Da die Augäpfel zu 90 Prozent aus Wasser bestehen, entsteht in ihrer Gegenwart Ammoniakwasser, wodurch Wärme freigesetzt wird. Dies kann zu Verbrennungen der Augen führen – sogar zur Erblindung. 3) Die obige Analyse sollte bei der Planung der Leitungen bei der Festlegung von Sicherheitsmaßnahmen helfen. Es muss auf die Sicherheit der Bediener geachtet werden, um Lecks zu verhindern. Doch bei Verstopfungen in den Rohrleitungen aufgrund zu niedriger Temperaturen sollten notwendige Spülöffnungen vorhanden sein, damit eine rechtzeitige Beseitigung der Verstopfung möglich ist.