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Weltweite Übertragung zu Arbeitssicherheit und -gesundheit (6. Folge)

2016-12-01View Original

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Globaler Bericht zur Arbeitssicherheit und -gesundheit (6. Ausgabe): Ontario in Kanada ändert das Gesetz zur Sicherheit im Bergbau. Um das Niveau der Sicherheit im Bergbau zu verbessern, hat Ontario in Kanada die Vorschrift Nr. 854 des „Gesetzes zur Arbeitssicherheit und -gesundheit“, nämlich die Vorschriften zu Minen und Bergbaubetrieben, geändert.   Diese Überarbeitung umfasst hauptsächlich 7 Aspekte, die sich wie folgt darstellen: Arbeitskleidung mit hoher Sichtbarkeit – beispielsweise müssen die Ränder der Schutzhelme mit reflektierendem Material versehen sein. An Taille, Armen und unterhalb der Knie müssen jeweils reflektierende Streifen angebracht werden, wobei ihre Breite mindestens 50 mm betragen muss. Vorne auf der Kleidung müssen zwei vertikale Reflektstreifen vorhanden sein, während die Reflektstreifen auf dem Rücken in Form eines „X“ angeordnet sein sollten. Zudem gelten Anforderungen bezüglich des Notbremsens der Transportbänder. Ebenso gibt es Anforderungen bezüglich der Ausbildung im Bereich des Diamantenabbaus an der Erdoberfläche. Außerdem werden bekannte sowie potenzielle Risiken bewertet. Es gibt außerdem Anforderungen bezüglich der Wassermanagement-Maßnahmen sowie der Verkehrsregelungen. Schließlich wird auch die Aufzeichnung von Erdbebenaktivitäten vorgeschrieben.   Die ersten drei Vorschriften sind am 1. Juli 2016 in Kraft getreten, die letzten vier werden ab dem 1. Januar 2017 angewandt.   ——Kanadische Vereinigung für Arbeitssicherheit (WSN) – NIOSH veröffentlicht eine App zur Bewertung von Chemikalienrisiken. Am 14. Juli veröffentlichte das US-amerikanische National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH) eine App mit dem Titel „Chemical Risk Pocket Guide“. Diese App bietet den Nutzern einen bequemeren Zugang zu Informationen über Chemikalien.   Das NIOSH-Handbuch enthält Informationen zu den Risiken von mehr als 600 Chemikalien und dient Arbeitern, Arbeitgebern sowie Fachleuten für Berufsgesundheit als Referenz bei der Identifizierung und Kontrolle von Risiken. Heutzutage machen die Einführung von Handy-Apps diese Informationen leicht zugänglich. Man kann nach Chemikalien anhand ihres Namens, ihrer Bezeichnungen, Synonyme, der nordamerikanischen Nummer für gefährliche Güter sowie der CAS-Nummer suchen. Zudem können die Suchergebnisse markiert werden, um sie bei Bedarf zur Verfügung zu haben. Die Download-Adresse für die Anwendung ist die offizielle Website der NIOSH.   ——USA: **National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH)** – IOSH ruft die Arbeitnehmer dazu auf, auf den Schutz vor hohen Temperaturen zu achten. Am 19. Juli stiegen die Temperaturen in einigen Regionen Großbritanniens auf über 30°C an. Die British Institution of Occupational Safety and Health (IOSH) erinnert die Menschen daran, sich vor der Sonnenstrahlung bei Arbeiten im Freien zu schützen.   Derzeit führt die IOSH die Kampagne „No Time to Lose“ durch, um das Bewusstsein für krebserregende Faktoren zu stärken und entsprechende Präventionsempfehlungen zu geben – darunter auch im Zusammenhang mit Sonnenstrahlung.   Zu den einfachen Präventionsmaßnahmen, die von IOSH vorgeschlagen werden, gehören: Die Überprüfung des UV-Index, Kommunikation mit den Arbeitnehmern, damit diese Schutzausrüstung tragen; Vermeidung von Arbeiten im Freien oder Reduzierung der direkten Sonneneinstrahlung während der Mittagszeit; Beachtung eines Wechsels der Arbeitszeiten, damit jeder Mitarbeiter Zeit hat, im Schatten zu ruhen; Bei Arbeiten im Freien sollten Sonnenschutzvorrichtungen eingesetzt werden; Die Mitarbeiter sollten regelmäßig ihre Haut auf Veränderungen überprüfen; Zudem sollten Schulungen zur Sicherheitsbewusstheit durchgeführt werden.   ——British Institute of Occupational Safety and Health (IOSH) – Der Bewertungsbericht der ANSES weist auf die beruflichen Risiken für Kanalreiniger hin. Von Oktober 2014 bis März 2015 führte die französische Agentur für Nahrungsmittel-, Umwelt- und Arbeitsgesundheit (ANSES) Messungen sowie Bewertungen der individuellen Risiken bei Kanalreinigern in Paris durch. Kürzlich wurde ein Bewertungsbericht veröffentlicht, in dem davor gewarnt wird, den beruflichen Risiken der Kanalreiniger keine Bedeutung beizumessen.   Laut dem Bewertungsbericht können chemische Stoffe und biologische Faktoren in den Abwässern sowie in der Luft die Gesundheit der Arbeiter gefährden. Häufige Symptome sind Erkrankungen des Verdauungssystems, Atemwegsstörungen sowie Reizungen der Kehle, der Nase und der Haut. Obwohl Infektionskrankheiten auftreten können, sind die Anfälle kurz und nicht lebensbedrohlich. Im Allgemeinen erhöht die Exposition das Risiko für Krebs im Leber- und Lungenbereich der Arbeiter, doch es ist derzeit noch nicht möglich zu bestimmen, um welche chemischen Stoffe es sich dabei handelt.   ANSES empfiehlt, folgende Maßnahmen zu ergreifen: Verpflichtende Sicherheitsschulungen für Kanalreiniger durchzuführen; besondere Aufmerksamkeit auf Arbeiten mit hohem Expositionsrisiko zu richten; die Einhaltung von Hygien- und Sicherheitsvorschriften sowie von Dienstleistungen im Bereich der Berufsgesundheit sicherzustellen; sowie Risikokarten für das Abwassersystem erstellen.   ——Europäische Agentur für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (EU-OSHA)

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