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Wann werden in Anlagen der Petrochemieindustrie Bodenflammenwerfer verwendet und wann Hochflammenwerfer? Wie hoch sollten die Emissionen von Bodenfackeln im Idealfall sein?
Bei normaler Produktion ist der Ausstoß sehr gering, bei abnormalen Betriebsbedingungen ist er hingegen äußerst hoch; Je nach Größe der Anlage unterscheidet sich ihre Leistungsfähigkeit.
Bei der Auswahl zwischen Bodenflammenwerfern und über dem Boden angebrachten Flammenwerfern wird grundsätzlich nicht die Menge der emittierten Stoffe als Entscheidungskriterium herangezogen. Vielmehr spielt die benötigte Fläche eine entscheidende Rolle: Über dem Boden angebrachte Flammenwerfer erfordern einen Brandschutzradius von 90 Metern, während Bodenflammenwerfer weniger Platz einnehmen. Aber auch die Bodenfackeln haben ihre Einschränkungen – beispielsweise können hochgiftige Stoffe wie H2S nicht in die Bodenfackeln eingespeist werden, um dort behandelt zu werden. In SH3009-2013 heißt es, dass die Verarbeitungskapazität einer Bodenfackel 100 t nicht überschreiten sollte. Allerdings bezieht sich das nur auf die Kapazität einer einzelnen Fackel; derzeit gibt es Fackeln, deren Kapazität bis zu 170 t beträgt. Bei besonders hohen Emissionen, z. B. 300–400 t, können mehrere Türme parallel betrieben werden. Relativ gesehen sind die Kosten für Bodenfackeln höher als die für Aufständerfackeln, doch sie benötigen weniger Platz. Die Wahl hängt von den spezifischen Bedingungen des Projekts ab.
Es muss entsprechend den Emissionsmengen entschieden werden: Bei Emissionsmengen unter 100 Tonnen pro Stunde kann eine geschlossene Bodenfackel verwendet werden; bei höheren Mengen als 100 Tonnen pro Stunde kommen überirdische Fackeln oder offene Bodenfackeln in Betracht. Da offene Fackeln jedoch einen großen Flächenbedarf haben, muss dies unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit von Industriegelände entschieden werden. Besonderer Hinweis: Unter bestimmten Einschränkungen bezüglich der Betriebsbedingungen kann eine Kombination aus überirdischen Flammenfackeln und bodengestützten geschlossenen Flammenfackeln in Betracht gezogen werden
Heutzutage gibt es zahlreiche Anlagen, die eine Einzelturm-Verarbeitung von über 100 Tonnen bewerkstelligen. Daher entspricht eine Auswahl ausschließlich auf dieser Grundlage nicht der Realität
Die Menge von 100 Tonnen ist lediglich eine vom Standard vorgeschlagene Empfehlung; je nach tatsächlichen Gegebenheiten sollten angemessene Anpassungen vorgenommen werden. Dies ergibt sich hauptsächlich aus Überlegungen bezüglich des Rauchproblems. Außerderdem ist die 90-Meter-Marke kein Feuer- und Regenschutz; vielmehr wird der Radius der thermischen Strahlung der Fackel berücksichtigt
Entschuldigung, ich habe Ihre Aussage falsch verstanden. Es geht um einen Radius von 90 Feuerregen – aus Gründen der Sicherheit
Sie sind wohl nicht im Bereich der Fackeldesigns tätig; die Vorschläge von 100T berücksichtigen ebenfalls nicht das Problem des Rauchvermeidens. Bei einer Verarbeitungsmenge von etwa 100 t/h bei geschlossenen Bodenfackeln beträgt der Durchmesser des Abgasrohres in der Regel etwa 17 m. Wenn die Verarbeitungsmenge zunimmt, erhöht sich auch der Durchmesser des Abgasrohres entsprechend. Wenn der Durchmesser des Rauchablassrohres stark zunimmt, wirkt sich das auf die Saugleistung der Bodenfackel aus, was wiederum die Verbrennung des Gases in der Fackel beeinflusst. Dazu gibt es klare Auslegungen in SH3009-2013; Sie können den Standard gerne genauer durchlesen
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In API 521 sind Anleitungen enthalten