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Die Hochschulbildung unterscheidet sich von der Sekundarstufe: Bei der Auswahl eines Studiengangs müssen die Bewerber nicht nur eine Universität auswählen, sondern auch ihre persönlichen Interessen und Vorlieben berücksichtigen. Die Bewerbung in derselben Charge hat zwei Bedeutungen: Erstens, wie man die Schulen auswählt, und zweitens, wie man die Fächer auswählt. Ob bei der Wahl einer guten Schule oder eines guten Studiengangs das Eine wichtiger ist, bleibt ein ständig umstrittenes Thema. Fehler eins: Fachgebiete anhand des Namens erkennen. Das bedeutet: Man versucht, ein Fachgebiet anhand seiner wörtlichen Bedeutung einzuschätzen – man interpretiert den Namen falsch. Bei der früheren Auswahl der Studiengänge kam es häufig vor, dass Kandidaten und Eltern aufgrund mangelnder Kenntnis des Inhalts der Studiengänge oder wegen Verwechslung der Studiengangsnamen falsche Wahlentscheidungen trafen. Einige Prüflinge wählen gerne solche Studiengänge aus, deren Namen schön und modisch klingen. Nach dem Eintritt an die Universität verlieren sie jedoch das Interesse an ihrem gewählten Studiengang und entwickeln eine Abneigung gegen das Lernen. Tatsächlich spiegeln viele Berufsbezeichnungen nicht den wahren Inhalt des Berufs sowie die damit verbundenen zukünftigen Tätigkeiten wider. Zum Beispiel sind die Namen der beiden Studiengänge „Informatik und Informatiktechnik“ sowie „Informations- und Rechenwissenschaften“ sehr ähnlich, doch einer gehört zur Ingenieurwissenschaft im Bereich Informatik, während der andere zur Naturwissenschaft im Bereich Mathematik gehört. Es gibt große Unterschiede sowohl in den Hauptfächern als auch in den zukünftigen Berufsfeldern. Fehler Nummer 2: Priorisierung von Fächern mit hohen Zulassungswerten. Man geht davon aus, dass ein Fach, für das die Zulassungswerte hoch sind, auch ein gutes Fach sein muss. Hohe Zulassungsscores können daran liegen, dass das jeweilige Studienfach derzeit besonders beliebt ist und daher viele Bewerber vorhanden sind. Außerdem können hohe Zulassungsscores auch dadurch entstehen, dass im Vorjahr aufgrund niedriger Zulassungsscores mehr Menschen dieses Studienfach gewählt haben, wodurch im laufenden Jahr wieder mehr Bewerber da sind. Und selbst wenn es sich um den Starfachbereich dieser Schule handelt, ist das noch lange nicht unbedingt der richtige Fachbereich für das Kind. Fehler Nummer drei: Die Wahl des Studienfachs basiert einseitig auf zukünftigen Berufsmöglichkeiten. Jedes Studienfach hat seine eigenen Ausbildungsziele sowie allgemeine Berufsfelder. Wenn Studenten nach dem Abschluss in bestimmten Branchen arbeiten und entsprechende Berufe ausüben möchten, dann ist es viel einfacher, einen Job zu finden, wenn sie während ihres Studiums ein dazu passendes Fach wählen und die entsprechenden Kenntnisse sowie Fähigkeiten erwerben. Arbeitgeber stellen bei der Rekrutierung auch Anforderungen an das Studienfach der Absolventen, insbesondere in Berufen und Branchen mit hohen Anforderungen an fachliches Wissen und Fähigkeiten. Aber das ist nicht absolut. In einigen Branchen gibt es viele entsprechende Fachrichtungen. Im Bankwesen beispielsweise werden Fachkräfte aus den Bereichen Finanzen, Buchhaltung und anderen wirtschaftswissenschaftlichen sowie managementbezogenen Disziplinen benötigt. Gleichzeitig sind aber auch Fachkräfte aus den Bereichen Informatik und Informationssicherheit erforderlich. In einigen Branchen sind die Anforderungen an die Fachkenntnisse besonders streng. Beispielsweise im Stromnetzbau gibt es eine Liste der geforderten Fachgebiete; Kandidaten können daher bevorzugt Fächer wie Elektrotechnik und Automatisierung wählen. Wenn die Prüflinge also ein klares Interesse an einem bestimmten Berufsfeld haben, können sie je nach ihren persönlichen Umständen einen Studiengang wählen, der zu diesem Bereich passt. Auf diese Weise ist es für die Absolventen viel einfacher, in dieses Berufsfeld einzutreten ; Aber wenn aus bestimmten Gründen es nicht möglich ist, einen Abschluss in einem entsprechenden Fach zu erlangen, kann man dieses Fach auch auf andere Weise erlernen – beispielsweise durch ein Nebenfach oder ein weiteres Studium – um so den Einstieg in diesen Berufsfeld zu schaffen. Fehler vier: Solange der Name des Studiengangs derselbe ist, ist er an jeder Universität gleich. Obwohl der Name des Studiengangs identisch ist, unterscheiden sich die einzelnen Studiengänge dennoch voneinander – aufgrund der Unterschiede in den Ausbildungsmerkmalen sowie den Forschungsschwerpunkten der jeweiligen Hochschulen. Zum Beispiel wird das Fach Elektronikwissenschaft und -technik an der Xi’an University of Electronic Science and Technology sowie an der Beijing University of Posts and Telecommunications angeboten. Der Studiengang Elektronikwissenschaften und -technologie an der Xi’an University of Electronic Science and Technology befasst sich mit den grundlegenden Theorien, Designmethoden, Fertigungsverfahren sowie Prüftechniken im Bereich der Elektronikwissenschaften und -technologie. Zu den Schwerpunkten dieses Studiengangs gehören die Optoelektronik sowie elektronische Materialien und Komponenten. Der Studiengang Elektronikwissenschaften und -technologie an der Beijing University of Posts and Telecommunications zeichnet sich hingegen durch die Integration von Mikroelektronik, Information- und Kommunikationssystemen sowie Computeranwendungen aus. Die Schwerpunkte der Fachgebiete der beiden Schulen unterscheiden sich. Falls ein Bewerber an einem bestimmten Studiengang interessiert ist, sollte er außerdem herausfinden, ob die Ausbildungsziele sowie die Berufsperspektiven dieses Studiengangs an der gewünschten Hochschule ebenfalls mit seinen Erwartungen übereinstimmen. Fehler fünf: Beliebte Studiengänge mit hoher Beschäftigungsrate. Tatsächlich sind bei den scheinbar beliebten Studiengängen die Beschäftigungsraten nicht unbedingt hoch. Eine Umfrage zeigt, dass die zehn am häufigsten von Absolventen der Bachelorstudiengänge in den letzten Jahren besetzten Berufsfelder sind: Energie- und Antriebstechnik, Chemie, Maschinenbau, Chemie- und Pharmatechnik, Bauwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik, Ingenieurmechanik, Materialwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre sowie Wirtschaftsinformatik. Von diesen zehn Berufsfeldern mit hohem Beschäftigungsgrad sind einige bei der Bewerbung weniger beliebt; in einigen Bereichen sind sogar über 90 Prozent der Studierenden Ersatzbewerber. Beliebte Studiengänge bei der Bewerbung führen nach dem Abschluss zu schwierigen Arbeitsbedingungen – beispielsweise Rechtswissenschaften, Medizin, Internationale Wirtschaft und Handel, Informatik und Technologie, Biotechnologie, Umwelttechnik oder Bioengineering. Bei der Auswahl ist es besser, sich nicht nur auf die beliebten Fachrichtungen zu konzentrieren, sondern auch die von dem Bildungsministerium veröffentlichten Daten zur Beschäftigungslage in den jeweiligen Fachgebieten, die entsprechenden Daten von Umfrageninstituten, die Beschäftigungslage an den Hochschulen, die Statistiken der jeweiligen Branchen sowie die Angebote und Nachfragen auf Jobseiten zu berücksichtigen. Gleichzeitig muss man jedoch beachten, dass die Nachfrage der Gesellschaft nach Absolventen verschiedener Fachrichtungen nicht gleichmäßig ist. Die Angebots- und Nachfragesituation in diesen Fachrichtungen unterscheidet sich je nach Universität und Bildungsniveau und verändert sich im Laufe der Zeit. Daher müssen die Prüflinge und ihre Eltern eine proaktive Vorstellung von der gesellschaftlichen Nachfrage nach einem bestimmten Studiengang haben. Zudem ist es wichtig, sich über die Beschäftigungsrate sowie die Qualität der Arbeitsmöglichkeiten im jeweiligen Studiengang an der gewünschten Hochschule zu informieren.
Damals durfte man weder mit dem Handy spielen noch im Internet surfen. Niemand erklärte mir etwas über die verschiedenen Studiengänge. Es waren nur Männer, die nur über die Universität sprachen. Die jungen Leute auf dem Land wussten nicht, was die verschiedenen Studiengänge eigentlich beinhalten und wozu sie dienen. Die Lehrer betonten ständig die Bedeutung der Universität sowie die Notwendigkeit, online zu sein. Doch diejenigen, die wirklich daran interessiert waren, erfuhren erst nach dem Eintritt an der Universität, welche Studiengänge es gibt, was man dort lernt und welche Berufsmöglichkeiten es nach dem Abschluss gibt. Wenn man das dann endlich herausfand, konnte man den Studiengang nicht mehr wechseln – man fühlte sich wirklich betrogen