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Verlegung des mit Modifiziertem Asphalt aus den Reststoffen der direkten Kohlenverflüssigung von Shenhua auf dem Testabschnitt der Autobahn Nan Dao – Autor/Quelle: Datum: 14.12.2016; Klickzahlen: 17. Am 9. Dezember wurde der mit NDMA I-D hergestellte, modifizierte Asphalt aus den Reststoffen der direkten Kohlenverflüssigung, der vom Institut für niedrige Kohlendioxidemissionen entwickelt wurde, auf dem Abschnitt K26+032–K26+930 der Autobahn von Nanchuan in Chongqing nach Daozhen in Guizhou (kurz: Autobahn Nan Dao) verwendet, um einen Testweg für die Asphaltoberfläche zu erstellen. Es handelt sich um den ersten Einsatz von aus dem direkten Aufschluss von Kohle gewonnenem, modifiziertem Asphalt in den heißen und regnerischen Regionen Südchinas sowie bei der Verlegung von Autobahnen. Dies stellt einen weiteren bedeutenden Schritt in der Forschung zu diesem Material dar. Die Länge des Testabschnitts beträgt 900 Meter. Es handelt sich um eine Strecke mit zwei Fahrspuren in einer Richtung sowie einer Notfallspur. Die bebaute Fläche liegt bei über 9400 Quadratmetern. Bei den Tests wurde modifizierter Asphalt auf Basis von verflüssigten Rückständen vom Typ NDMA I-D verwendet, der den Anforderungen des Ministeriums für Verkehr (JTG F40-2004) gemäß Standard I-D entspricht. Dieser Produkttyp wurde bei Tests auf Autobahnen höherer Klassen eingesetzt. Anfang August wurden auf der Nationalstraße G110 in Ningxia (einem Gebiet im Norden Chinas mit niedrigen Temperaturen und wenig Regen) Tests mit modifiziertem Asphalt auf Basis von verflüssigten Rückständen vom Typ NDMA I-C durchgeführt, der den Standard I-C erfüllt. Die Verlegung des Teststreckenabschnitts wurde in Zusammenarbeit mit der Chongqing Pengfang Pavement Engineering Technology Research Institute Co., Ltd. durchgeführt. Die Ergebnisse werden weiterhin dazu beitragen, die tatsächlichen Einsatzeigenschaften des aus den Rückständen der direkten Kohlenlösung hergestellten modifizierten Asphalts in den südlichen Regionen zu überprüfen. Zudem sollen dadurch die Produktvielfalt des modifizierten Asphalts aus den Rückständen der direkten Kohlenlösung erweitert und Erfahrungen in der industriellen Herstellung dieser Produkte gesammelt werden. So können umfangreiche Anwendungsdaten für die Verbreitung der Technologien rund um dieses Modifikationsprodukt bereitgestellt werden. Für die Tests auf den Straßenstrecken wurden insgesamt 10 Tonnen an Modifikatorn für verflüssigte Rückstände verwendet. Diese wurden gemeinsam von der Forschungsabteilung für kohlenstoffarme Technologien sowie dem Forschungsinstitut von Shenhua Coal-to-Oil Chemicals Co., Ltd. hergestellt. Anschließend wurde mithilfe der Modifizierungstechniken für Asphalt dieser Forschungsabteilung in der Chengdu Taihe Asphalt Development Company 60 Tonnen an NDMA-I-D-modifiziertem Asphalt hergestellt. Dieser Asphalt wurde wiederum zur Herstellung von etwa 1500 Tonnen Asphaltmischung verwendet, die für die Tests auf den Straßenstrecken benötigt wurden. Im Vergleich zum mit NDMA I-C verarbeiteten, aus Flüssiggut hergestellten Asphalt, der auf den Teststrecken in Ningxia verwendet wurde, weist der bei dieser Produktion hergestellte Asphalt mit NDMA I-D einen höheren Weichpunkt auf. Zudem ist seine Widerstandsfähigkeit gegen Risse bei hohen Temperaturen besser – daher eignet er sich besser für Gebiete im Süden mit hohen Temperaturen und viel Regen. Nach dem erfolgreichen Verlegen des Teststreckenabschnitts wird das Projektteam weiterhin die technischen Parameter der Fahrbahn überwachen, um die tatsächliche Nutzungseigenschaften der Testfahrbahn zu bewerten und so Richtlinien für die Herstellung von Asphalt auf Basis von verflüssigten Rückständen sowie für die Fahrbahnbauweise zu entwickeln. Angesichts der unterschiedlichen Marktanforderungen und Bauvorschriften für verschiedene Bodenschichten in verschiedenen Regionen arbeitet Low Carbon aktiv mit relevanten Partnern zusammen, um Branchen- und **Standards zu entwickeln. Gleichzeitig werden auch kommerzielle Wege zur Umsetzung der Erkenntnisse aus der Kohleverflüssigung für Asphalte erforscht.
Shenhua ist auch im Bereich der Kohlechemie weiterhin führend – abgesehen von der F-T-Synthese liegt das Unternehmen in allen anderen Bereichen deutlich vorn. Ein weiterer Punkt ist, dass man den richtigen Weg eingeschlagen hat – einige Unternehmen entwickelten sich rasant, stellten aber schließlich fest, dass sie vom Kurs abgekommen waren.