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Die Rohstoffe für die Biogasfermentation durchlaufen eine anaerobe Fermentation in Biogasanlagen. Dadurch enthalten sie nicht nur eine Vielzahl von Nährstoffen, die Pflanzen benötigen, sowie zahlreiche Stoffe, die aus dem Stoffwechsel von Mikroorganismen entstehen, sondern auch wertvolle Substanzen wie Hormone und Antibiotika, die keimhemmend wirken und die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen Stressfaktoren erhöhen. Diese Substanzen können zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und -schädlingen sowie zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit der Pflanzen eingesetzt werden. Die Vorgehensweise ist wie folgt: 1. Bekämpfung der Blattläuse in den Nutzpflanzen. Durch das Besprühen von Weizen, Hülsenfrüchten, Gemüse, Baumwolle, Obstbäumen usw. mit Teichwasser kann man Schäden durch Blattläuse verhindern. Die Anwendungsmethode ist wie folgt: ; (1) 14 Kilogramm Torfbrühe sowie 0,5 Kilogramm Waschpulversolution (die Lösung wird im Verhältnis 1:10 aus Waschpulver und Wasser hergestellt) werden miteinander vermischt, um ein Präparat gegen Insekten zu erzeugen. Dieses Präparat wird anschließend mit einem Sprayer aufgetragen. (2) Alle 667 Meter wird 35 Kilogramm Spritzmittel aufgetragen; am nächsten Tag wird es erneut gesprüht. (3) Die Besprühung sollte am besten an einem sonnigen Vormittag durchgeführt werden. Praktische Erprobungen haben gezeigt, dass mit Biogasreichen Teichenwässern die Blattläuse sowie Kohlwickler bei Gemüse- und Obstbäumen effektiv bekämpft werden können. Bei einer Anwendung liegt die Wirksamkeit bei etwa 70 Prozent; bei zwei Anwendungen erreicht sie mehr als 96 Prozent. 2. Nutzung von Teichabfällen zur Bekämpfung des Maisschädlings. Der Maisschädling ist die Hauptplage beim Frühmais und Sommermais. Üblicherweise wird eine Lösung auf die inneren Blätter des Mais gesprüht, um Schäden zu verhindern. Durch das Mischen von Pflanzenschutzmitteln mit Teichabfall und das Besprühen der inneren Blätter des Mais erzielt man eine doppelte Wirkung: Schädlingsbekämpfung und Düngung. Konkrete Vorgehensweise: In der Hochphase der Eiablage der Schädlinge wird 50 Kilogramm Torfbrühe mit 10 Millilitern des 2,5%-igen Insektizids vermischt, um so eine Wirkstofflösung zu erzeugen. Beim Gebrauch sollte die Düse des Sprühgeräts nach unten gerichtet werden, um das Mittel direkt auf die Pflanzen aufzubringen. Nach 6 und 11 Tagen seit der Behandlung zeigte sich, dass die Wirkung bei Verwendung von Teichabwasser, dem Fungizid Dichlofluanil zugesetzt wurde, genauso gut war wie bei der Verwendung des Präparats allein. Es traten keine Schäden durch Maisschmetterlingslarven auf. Außerdem wurde festgestellt, dass bei Mais, dessen Samen in Teichabfall eingeweicht und dessen Blätter damit besprüht wurden, die Blattfarbe etwas dunkler ist und die Pflanzen besser wachsen. 3. Bekämpfung der Roten Spinnen an Obstbäumen. Während der Wachstumsphase von Obstbäumen wie Äpfeln und Zitruspflanzen kann man die Bäume mit reinem Torfbrühe oder in Kombination mit geringen Mengen an Pflanzenschutzmitteln besprühen. Dadurch können Schädlinge wie Ameisenläuse, rote und gelbe Spinnen sowie Milben und Blattläuse bekämpft werden ; Das Einstreichen der kranken Bäume mit Teichabfall kann die Fäulniskrankheit bei Apfelbäumen verhindern ; Düngung der Wurzeln mit Teichabfall kann Krankheiten wie Wurzelfäule, gelbe Blätter oder kleine Blätter – also physiologische Krankheiten – bekämpfen. Die direkte Besprühung von Obstbäumen mit konzentriertem Teichwasser führt zu einer Abtötungsrate von 91,5 % bei den erwachsenen Rotspinnen, 86 % bei den Spinneneiern und 56,5 % bei den Gelbspinnen ; Der Teichschlamm wird mit 1/3 Wasser verdünnt; die Abtötungsrate der erwachsenen Rotspinnen beträgt 82%, die der Eier 84%. Bei den Gelbspinnen liegt die Abtötungsrate bei 25,3%. Somit ist je höher die Konzentration des Teichschlamms, desto besser ist die Wirkung gegen Insekten. Beim Besprühen von Obstbäumen mit Teichwasser sollte man 1/1000 bis 1/2000 Oxymethozin oder 1/1000 bis 1/3000 Demeton hinzufügen. Dadurch wird eine sehr effektive Abtötung von Insekten und Eiern erreicht – die Abtötungsrate bei erwachsenen Insekten sowie Eiern kann bis zu 100 % betragen. Zudem hält die Wirkung des Mittels länger als 30 Tage an. Beim Aufbringen von Torfbrühe ist es je nach Größe der Krone und dem Nährzustand des Baumes effektiver, nützliche Elemente und Nährstoffe zuzufügen. Bei Bäumen, die morgens viele Früchte tragen und deren Wuchs schwach ist, kann aufgrund eines Nährstoffmangels im Baumstamm 0,1 % Harnstoff in den Teichschlamm gegeben werden. Bei jungen Bäumen im Dorf sowie bei Bäumen, die wenig Früchte tragen und schwach wachsen, sollte in den Teichschlamm 0,2 % bis 0,5 % Phosphordünger zugefügt werden, um die Bildung von Blütenknospen zu fördern.